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Kung Fu Panda: Review

  Playstation 3 

Ein neuer Zeichentrickfilm flimmert über die Kinoleinwand und im gleichen Atemzug nistet sich auch eine neue Spielscheibe in eurem Konsolenlaufwerk ein. Neben obligatorischen Serienfortsetzungen, die sich wie geschnitten Brot verkauft haben, sind Spielumsetzungen auf der Basis von Filmlizenzen weiterhin beliebt. Die Qualität ist dabei natürlich fraglich. Vor kurzem erschien Kung Fu Panda auf zahlreichen Konsolen und wir verraten euch, ob der kuschelige Ausflug sich auszahlt!

Po der Panda, Hauptcharakter des Spiels, ist ein harmloser Vertreter der Bärenfamilie. In einer von vermenschlichten Hasen, Vögeln, Schweinen und anderem Getier bewohnten Welt arbeitet der junge Panda als einfacher Nudelkoch, hat jedoch grosse Träume. Durch einen mehr oder weniger verrückten Zufall wird Po vom uralten Schildkrötenmeister Oogway zum legendären Drachenkrieger auserkoren. In den 13 spassigen Levels des actionorientierten Jump 'n' Runs begleitet ihr den Nachwuchshelden deshalb auf seinem Weg, dieser besonderen Rolle gerecht zu werden.

Den grössten Teil der mit circa fünf Stunden leider arg knapp bemessenen Spielzeit verbringt ihr in der kuscheligen Haut des Pandabären, zwischendurch dürfen aber auch mal andere zentrale Charaktere der Vorlage ran. So gilt es als Meister Crane durch bedrohliche Gewitterwolken zu fliegen, als Kampfkatze Tigress ein Bossgefecht zu bestreiten oder als sprunggewaltiger Monkey über die Pagodendächer zu turnen. Das hauptsächliche Spielprinzip weckt trotz kindgerechter Aufmachung Erinnerungen an erfolgreiche Actiontitel wie Ninja Gaiden oder God of War, von denen teils unter anderem auch die Steuerung inspiriert wurde, um es mal vorsichtig auszudrücken. Mit schnellen oder starken Angriffen, den dazugehörigen Combos und besonders durchschlagenden Attacken wie dem Pandabeben räumt der Ex-Koch so richtig unter den Tai Lungs Schergen auf, welche sich ihm gleich scharenweise entgegen werfen. Neben der schlichten Gegnervernichtung stehen zusätzlich auch mal die Verteidigung von Artefakten, das Abfeuern von Feuerwerksraketen per Riesenarmbrust oder das Zerlegen von Trainingspuppen unter Zeitdruck auf dem Programm. Und gelegentlich müssen ausserdem in Quicktime-Events, wie bei Sonys Kriegsgott, schnell die angezeigten Buttons betätigt werden, damit die Figuren vorgefertigte, besonders spektakuläre Moves vom Stapel lassen.

Zwischen den Kämpfen sind immer wieder kleine Geschicklichkeitseinlagen zu bewältigen. Der Held hüpft auf versinkenden Seerosenblättern durch von Krokodilen terrorisierte Biotope, rollt als Fellkugel Abhänge hinab oder meistert die Gefahren eines Spaziergangs zwischen kleinen Wolken. Viel zu befürchten hat er dabei aber nicht - der Schwierigkeitsgrad stellt keine hohen Ansprüche an den Spieler und macht das Abenteuer selbst für ungeübte Hüpfer weitestgehend frustfrei. Zumal sich nach eventuellen Abstürzen oder anderen Missgeschicken garantiert einer der zahlreichen Rücksetzpunkte in der Nähe befindet. Die Steuerung macht ihre Sache fast immer sehr gut, reagiert nur manchmal ein wenig träge und muss, was die Kamera betrifft in einigen Ecken nachkorrigiert werden.

Kung Fu Panda
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Daniel Hanin


Kung-Fu-Panda


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Daniel Hanin am 10 Jul 2008 @ 08:42
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