GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

L.A. Rush: Review

  Playstation 2 

Im Bereich Arcade-Racer gibt es mittlerweile schon einige Ableger. Die Genre-Könige Need for Speed und Midnight Club führen diese Spitze an und wurden schon mehrmals ohne jeglichen Erfolg kopiert. Die Jungs von Midway haben nun diese beiden Titel zusammengemischt und kreierten dabei den Gangsta-Arcade-Racer L.A. Rush. Ob dieser Titel mehr Lorbeeren einheimsen kann als seine gescheiterten Vorreiter, erfahrt ihr in unserem Test.

Vom Regen in die Traufe

So schnell kann es einem ergehen. Euer Protagonist bereitet sich auf einer traumhaften Südseeinsel auf die kommenden illegalen Strassenrennen vor und lässt sich zwei Wochen lang von knapp bekleideten Mädels einen Schirmchendrink nach dem anderen bringen. Doch zu Hause in L.A. wird in der Zwischenzeit in eure Villa eingebrochen, von keinem geringeren als euren Erzfeind Lidell. Er stibitzt alle gepimpten Wagen, bis auf eine alte Rostlaube. In eurem Fuhrpark befanden sich einige Schmuckstücke. Angefangen bei einem Hummer bis hin zur PS-starken Corvette - alles futsch. Doch dies ist noch lange nicht alles, lehrt er auch noch euer bis oben hin gefülltes Bankkonto.

So müsst ihr wieder von ganz unten anfangen und eure Wagen nach und nach zurückerobern. Bewaffnet mit einer alten Schüssel, macht ihr euch auf den Weg zu den ersten illegalen Rasereien. Diese findet ihr auf der Karte mit einem markierten Dollar-Zeichen. Dank eurem teuren GPS-System findet ihr euch im virtuellen nachgebauten L.A. schnell zurecht. An der Markierung angekommen, warten schon die ersten Gangsta auf euch um das Rennen endlich starten zu können. Könnt ihr diese auf der Jagd nach den gelb gekennzeichneten Checkpoints abhängen, gibt es endlich die erste hart verdiente Kohle. Diese braucht ihr, um in späteren Rennen den Einsatz zu bezahlen oder um eure Kiste aufmotzen zu lassen. Dies geschieht von keinem geringeren als von West Coast Customs persönlich. Einige von euch werden diese Burschen wahrscheinlich aus der MTV-Serie kennen und ihr könnt euch schon denken, was mit eurem Auto so alles passieren wird.

Homie, that's my car!

Geld ist ja eine schöne Sache, aber ihr wollt eure Karren wiederhaben und das um jeden Preis. Deswegen nehmt ihr an den sogenannten Beschaffungs-Missionen teil. Je nachdem, in welchem Bezirk von L.A. ihr ein Fahrzeug klaut, habt ihr einen mehr oder weniger langen und vor allem gefährlichen Weg nach Hause. Euch verfolgt nicht nur ein halbes Dutzend von Lidells verärgerten Leuten am virtuellen Autoheck, sondern auch die Polizei mag es nicht so gern, wenn ihr wütend durch das virtuelle L.A. donnert. Passt ihr also nicht genau auf, seid ihr schnell mit eurem Wagen eingeklemmt und dürft als Belohnung Strafe zahlen. Die Leute von Lidell hingegen versuchen euren Schmuckwagen mit kräftigen Checks zu verschrotten. Hierbei dürften die Abkürzungen ein sehr wohlschmeckendes Menü darstellen. Mal heizt ihr durch einen Vorgarten oder springt gekonnt über eine Kreuzung mittels Schanze. Schafft ihr es wirklich, den Wagen heil in eure Garage zu verfrachten, gehört er euch. Ihr könnt es euren Widersache jedoch auch anders besorgen, indem ihr in den so genannten Vergeltungs-Missionen teure Werbetafeln oder anderes Gut zerstört.

L.A. Rush
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Hanin

Tags:
LA Rush

L.A.-Rush


L.A.-Rush


L.A.-Rush


L.A.-Rush


Daniel Hanin am 06 Nov 2005 @ 19:18
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen