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LEGO Star Wars: Review

  Playstation 2 

Lego ist cool, Star Wars ist Kult. Eigentlich kann diese Mischung nur aufgehen. Das haben sich auch die Jungs und Mädels bei Giant gedacht und kurzerhand einen Publishing-Deal mit Eidos und Lucas Arts über die Veröffentlichung von Lego Star Wars geschlossen. Kurz nach der Ankündigung stand auch schon die finale Version im Handel. Wir haben uns noch vor dem neusten Star Wars-Kinofilm in Episode III gewagt.

Wer Episode I, II und III kennt, der kennt auch gleich die Story von Lego Star Wars. Der Spieler schlüpft in die Rollen von Obi Wan & Co. und spielt die Ereignisse der ersten drei Kinofilme haargenau in verkürzter Fassung nach. Die einzelnen Episoden sind dabei stets in sechs Unterabschnitte eingeteilt. Die Geschichte wird in jedem dieser Abschnitte kurz vor dem Beginn des eigentlichen Einsatzes in der berühmten gelben Star Wars-Schrift erklärt, zusätzlich gibt es allerhand Zwischensequenzen, die ebenfalls exakt aus den Filmen nachgebaut wurden.

Gespielt wird stets mit mindestens zwei Charakteren. Während in Episode I hauptsächlich Qui Gon Jin und Obi Wan zusammen gegen die Bösen kämpfen, gesellt sich ab Episode II auch der junge Padawan Anakin Skywalker dazu. Insgesamt sind über 30 verschiedene Charaktere aus den Star Wars-Filmen spielbar. Während einer Mission kann man mit der Dreiecks-Taste zwischen den einzelnen Charakteren hin- und herschalten. Dies ist insofern wichtig, da jede einzelne Person unterschiedliche Fähigkeiten besitzt, die zum Beenden eines Kapitels enorm wichtig sind. Die Jedi können per Lichtschwert in Windeseile grössere Gegnerhorden vernichten und mit dem Machtschub geheime Türen öffnen und Gegenstände bewegen. Jar Jar Binks kann weiter und höher als alle anderen springen, Prinzessin Amidala verfügt über ein Blastergewehr inklusive Enterhaken, um auch höher gelegene Ebenen erreichen zu können.

Wer grosse Gameplay-Innovationen sucht, den müssen wir allerdings leider enttäuschen. Stets kämpft man als Jedi gegen Horden von Gegnern oder löst simple Schalter-Rätsel à la "Drücke Schalter A um Tür B zu öffnen". Hin und wieder muss der Spieler die Macht zur rechten Zeit am rechten Ort einsetzen, um etwas bewirken zu können. Somit hält sich auch der Widerspielbarkeitswert eher in Grenzen. Lego Star Wars hat man in gut fünf bis sechs Stunden durchgezockt, ein erneutes Durchspielen alleine kommt weniger in Frage. Da nützt auch das Einsammeln von Legosteinen, um zum Beispiel neue Charaktere frei zuspielen, wenig, um mich noch länger zu fesseln. Anregender ist da schon der kooperative Spielmodus. Zu jeder Zeit im Spiel kann man einen zweiten Controller anschliessen, so dass ein Kollege den zweiten Charakter übernehmen kann. Dies ist in einigen Missionen auch von Nöten, ist die KI in Lego Star Wars nicht unbedingt die Hellste. Mal stehen meine KI-Kameraden sinnlos in der Gegend herum und helfen mir kaum, auch wenn sie ein Lichtschwert oder ein Blastergewehr in den Händen halten - sie wollen einfach nicht treffen. Leider treten sie des Öfteren auch in einen Abgrund und verschwinden von der Bildfläche. Ein Glück, dass sowohl meine Kameraden als auch der Spieler selbst praktisch unsterblich sind. Nehmen sie zuviel Schaden oder fallen sie zu tief, zerplatzen sie zwar in ihre Lego-Einzelteile, nach wenigen Sekunden erwachen sie allerdings wieder zu neuem Leben.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 23 Apr 2005 @ 07:56
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