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Lair: Review

  Playstation 3 

Lair war zweifellos eines der vielversprechendsten Spiele dieses Jahres. Nach seiner Veröffentlichung in den USA wurde es allerdings von der amerikanischen Fachpresse in der Luft zerrissen. Davon haben wir uns natürlich nicht beeinflussen lassen und den Titel selbst gründlich unter die Lupe genommen. Ob Lair wirklich so schlecht ist, wie die amerikanischen Kollegen behaupten, erfahrt ihr in unserem Review.

In Lair übernehmt ihr die Rolle von Rohan, einem Drachenreiter der Asylianischen Armee, die gegen die vermeintlich bösen Mokainer kämpfen. Grund des Konflikts sind die letzten verbleibenden Wasserquellen in einer von Naturkatastrophen zerrütteten Welt. Schon bald wird allerdings klar, dass hinter der ganzen Sache weit mehr steckt, als zu Beginn vermutet. Besonders tiefgründig ist die Story, welche immerhin 15 Kapitel umfasst, damit zwar nicht, vermag vor allem aufgrund der hervorragend inszenierten Zwischensequenzen allerdings trotzdem zu überzeugen.

Lair Bild

Viel Frust

Was hingegen sehr frustrierend ist, sind die Flüge auf dem Rücken eures Drachen, welche dummerweise den grössten Teil des Spiels ausmachen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie die völlig unbrauchbare SIXAXIS-Steuerung, welche sehr träge und ungenau ist. Eine alternative Steuerungsmethode gibt es leider nicht. Ihr könnt euren Drachen also ausschliesslich mit den Bewegungen des Controllers lenken. Nebenbei müsst ihr auch noch beschleunigen, bremsen, Feuerspucken und eure Feinde ins Visier nehmen, was zu Beginn noch ganz gut funktioniert, mit der Zeit allerdings zu einer echten Qual wird. Vor allem das Anvisieren ist äusserst mühsam, da ihr nicht zwischen verschiedenen Zielen hin- und herwechseln könnt. Ausserdem macht einem auch die Kamera oft einen dicken Strich durch die Rechnung.

Spektakuläre Kämpfe

Habt ihr es dann endlich geschafft, den gewünschten Gegner ins Visier zu nehmen, könnt ihr ihm entweder gehörig Feuer unterm Hintern machen oder ihn rammen, woraufhin dieser sofort das Zeitliche segnet. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, euren Widersacher in einen Nahkampf zu verwickeln, was zwar ziemlich spektakulär aussieht, allerdings leider nicht sonderlich anspruchsvoll ist. Mehr als simples Buttonmashing ist bei den Kämpfen meist nicht gefragt. Wesentlich anspruchsvoller wird es hingegen, wenn ihr auf dem Rücken eines anderen Drachen landet, um diesen oder zumindest dessen Reiter zur Strecke zu bringen. Denn um das zu schaffen, müsst ihr bestimmte Kombos ausführen, bei denen in erster Linie gutes Reaktionsvermögen gefragt ist. Das ist anfangs zwar ganz spassig, wird auf Dauer jedoch ziemlich eintönig.

Ganz anders die Missionen, welche grösstenteils sehr spannend, wenn auch sind sonderlich abwechslungsreich ausgefallen sind. Schade nur, dass es bei manchen Aufträgen nervige Zeitlimits gibt, welche die Entwickler genauso gut hätten weglassen können. Schliesslich sorgt die missratene SIXAXIS-Steuerung bereits für ausreichend Frust.

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Tim Richter

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Tim Richter am 21 Nov 2007 @ 09:43
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