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LittleBigPlanet: Review

  Playstation 3 

Die PlayStation 3 hat mittlerweile kein leichtes Leben mehr. Sony verliert immer mehr exklusive Titel und auch zahlreiche Entwickler wenden sich vom ehemaligen Riesen ab. Selbst in Japan verliert die Konsole momentan an Boden und die ehemalige angeschlagene Xbox 360 startet durch. Doch nun schlagen Sony und Media Molecule mit ihrem neuesten Meisterwerk zurück und bringen rechtzeitig zur Weihnachtszeit eine wahre Spieleperle auf dem Markt. Trotz einer Verschiebung aufgrund eines Songkonfliktes bietet Little Big Planet alles, was ein Top-Titel beinhalten muss und obendrein bekommt ihr noch entzückende Spielfiguren als Helden serviert. Bühne frei für eines der tollsten Spiele, die es momentan für Geld zu kaufen gibt!

Was wäre ein Leben ohne Träume? Habt ihr euch das schon einmal gefragt? Genau, so was wäre einfach undenkbar, denn jeder träumt, sei es nun nachts, tagsüber oder auf der Arbeit. Die Frage, welche sich jedoch stellt ist folgende: Was wäre, wenn die ganzen Träume irgendwo aufgefangen würden, was würde aus der Traum-Energie geschehen? Genau diese Gedanken sind ein grosses Thema bei Sonys neuestem Streich, Little Big Planet.

Was, wenn sich irgendwo ein kleines Fantasie-Universum gebildet hat, das sich von eben dieser Traum-Energie ernährt? Als Sackboy, einer Art Plüschfigur mit beliebig veränderbarem Äusserem, hüpft ihr durch diese Welt, erlebt fantastische Abenteuer und schlagt euch mit den tückischen physikalischen Gesetzen herum, die leider Gottes auch in der Welt der Träume eine nicht unwichtige Rolle einnehmen. Allerdings haben es die Entwickler von Media Molecule versäumt, eine schöne, zusammenhängende Geschichte in die kleine Welt einzubauen. Denn alles, was zählt, ist der Spass, den ihr beim Spielen habt und den werdet ihr ganz bestimmt haben!

Bevor ihr überhaupt einen Menübildschirm seht, hüpft, rennt und klettert ihr durch einen Vorspann-Parcours. Hier werden euch nicht nur die Namen der Entwickler hinter dem Spiel verraten, sondern euch auch die grundlegenden Funktionen der Steuerung erläutert. Alleine für diese Idee muss man die Entwickler einmal loben. Habt ihr diese erste Hürde erfolgreich überstanden, befindet ihr euch endlich im Menü. Dieses kommt aber nicht wie üblich daher, sondern wirkt sehr interaktiv und einladend. Erneut werdet ihr von einer sehr angenehmen Stimme durch ein Tutorial geführt und im tiefsten Inneren werdet ihr schon jetzt ahnen, das etwas ganz Besonderes auf euch wartet!

Nun dürft ihr endlich mit eurer Reise um die Welt beginnen. Diese ist in Little Big Planet äusserst vielseitig: Ähnlich wie in den Super Mario-Spielen erwarten euch auch hier kunterbunte Levels mit allerlei kuriosen Knuddel-Charakteren. Auf der anderen Seite gibt es aber auch sehr düstere Abschnitte, die vom Äusseren her am besten mit dem düsteren visuellen Stil von Tim Burtons Filmen verglichen werden könnten. "Düster" ist bei Little Big Planet eher relativ zu sehen: Genau wie in den übrigen der insgesamt acht Gebieten, die jeweils in drei bis vier Unterabschnitte eingeteilt sind, gingen die Entwickler mit immens viel Humor ans Werk. Des Weiteren kommt das zentrale Thema schön zum Tragen. Denn die gesamte Welt besteht aus Bausteinen, die zusammen wie ein kleines Theaterstück aussehen. Die in fünf Ebenen unterteilten Abschnitte, bestehend aus Hintergrund, drei Spielebenen sowie der Vordergrund, sind allesamt aus bemaltem Pappkarton und umfunktionierten Haushaltsgeräten zusammengesetzt. Selbst die Spielfigur besteht nur aus zusammengeflickten Stoffresten.

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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 05 Nov 2008 @ 00:31
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