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Madden NFL 07: Review

  Playstation 2 

EA Sports ist schon weit über ein Jahrzehnt im Geschäft und werkelt immer wieder fleissig an neuen Versionen für die diversen Sportspiele. Die vermutlich stärkste Vergangenheit kann Madden NFL aufweisen, das besonders in Amerika jedes Jahr wieder für Aufsehen sorgt. So langsam neigt sich jedoch ein Teil der Madden-Geschichte dem Ende entgegen, denn der Wechsel zur nächsten Konsolengeneration wird immer wahrscheinlicher. Ein Grund mehr, doch noch einmal einen Blick auf

Madden NFL 07

für die PlayStation 2 zu werfen.

Generationswechsel?

Halten wir dieses Jahr vielleicht zum letzten Mal eine PS2-Version von Madden in den Händen? Möglich wäre es, denn EA Sports konzentriert sich sehr stark auf die Versionen für die Next-Gen Konsolen. So verwundert es auch nicht wirklich, dass Madden NFL 07 auf der PS2 nicht viel Neues bietet, sondern eher Verbesserungen im Detail abliefert. Die Unterschiede zum Vorgänger sind wirklich minimal und werden eher den Profis auffallen, nicht jedoch den Hobby-Gamern. Wieder mit von der Partie sind alle Spielmodi aus dem 06er-Spiel.

Als erste Neuerung im Spiel fällt das neue Kickmeter auf. Das neue System funktioniert sehr logisch und dürfte die bisher beste Methode sein, den Ball über das Feld zu schiessen. Wie vorher auch, könnt ihr in diesem Jahr die Richtung mit einem Pfeil festlegen. Doch fühlt euch diesmal nicht zu sicher, denn innerhalb der Anzeige bewegen sich zusammen mit dem Pfeil zwei Linien, die euch den waagerechten Winkel zeigen, den der Ball wegfliegen muss. Ab jetzt werden jedoch keine Knöpfe mehr gedrückt, sondern der rechte Analogstick zur Hilfe genommen. Um kräftig Schwung zu holen, zieht ihr den Stick nach hinten. Um den Ball dann bei voller Stärke wegzutreten, müsst ihr den Stick in einem Winkel nach vorne drücken, deren Toleranzbereich euch durch die beiden Linien vorgegeben wird. Schiebt ihr den Stick in einem falschen Winkel, kann der Football sehr stark vom anvisierten Kurs abweichen.

Die zweite Neuerung betrifft den Truck-Stick. Falls ihr euch nicht mehr erinnert: Das war bereits im letzten Jahr der rechte Analogstick in der Offensive, mit dem ihr gegnerische Verteidiger unter Umständen einfach über den Haufen rennen konntet. Dieses Jahr wurde der Stick noch mit ein paar Funktionen erweitert, damit er spielerisch noch mehr Sinn macht. So könnt ihr durch das Drücken nach links oder rechts Seitwärtsschritte vollführen oder durch das Zurückziehen kurz verzögern. Je nach Spieler kommt dabei die eine oder andere stärkere Aktion herum. Insgesamt wird der Truck-Stick dadurch wesentlich verführerischer, doch wer schon seit Jahren mit den normalen Knöpfen arbeitet, der kann auch weiterhin gänzlich drauf verzichten.

Ein neues Feature für Profis stelltdie Kontrolle über die Lead Blocker dar. Falls ihr auf Laufspiele steht und ihr das Gefühl habt, dass eure CPU-Kollegen euch nur selten gute Lücken zum Durchlaufen schaffen, dann dürft ihr in diesem Jahr selber das Blatt in die Hand nehmen. Bevor ein Spielzug gestartet wird, sucht ihr euch einfach einen beliebigen Blocker aus. Sobald der Ball die Grasnarbe verlässt, könnt ihr persönlich dafür sorgen, dass euer Running Back ein schönes Loch zum Durchlaufen findet. Sobald euer Block einmal steht, könnt ihr auch direkt wieder zum ballführenden Spieler wechseln. So bekommt ihr nicht nur den Ruhm für den tollen Block, sondern auch den Jubel beim gelungenen Touchdown.

Madden NFL 07
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 13 Okt 2006 @ 11:48
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