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Marvel vs. Capcom - Infinite: Review

  Playstation 4 

Seit den letzten Jahren ist das Marvel-Universum fast schon allgegenwertig. Kein Wunder, schließlich kommen jedes Jahr gleich mehrere Serien und Filme auf den Markt, die sich um die entsprechenden Comic-Figuren drehen. Auch Videospiele dürfen da natürlich nicht fehlen. Mit dem neuesten Titel tritt man allerdings nicht allein an, sondern holt sich Hilfe von der Riege der Capcom-Helden. Mit Marvel vs. Capcom: Infinite ist es also wieder einmal an der Zeit, den Kampf zweier Universen aufflammen zu lassen.

Ein schlagfertiges Duo

Die Figuren aus den Welten von Marvel sowie Capcom sind schon in der Vergangenheit aufeinandergetroffen. Mit Marvel vs. Capcom: Infinite will man den Prügelspielfreunden nun frischen Stoff bieten. Dieses Mal haben die Macher versucht, das Zusammentreffen der Charaktere in einer entsprechenden Kampagne zu erklären. Dabei hat es sich der erklärte Superschurke Ultron Sigma zum Ziel gemacht, mit seinen Schergen jede Menge Zerstörung anzurichten. Er ist auch dafür verantwortlich, dass beide Universen miteinander verschmolzen sind. Ob das für ihn so gut ist, ist eine andere Frage, schließlich tun sich die Superhelden zusammen und bilden ein notgedrungenes Team, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Mit viel Krachbumm wollen die Macher vor allem auch die Cinephilen unter den Spielern ansprechen. Das gelingt zeitweise ganz gut, doch können die teils netten Zwischensequenzen kaum über die etwas maue Story hinwegtäuschen. Schuld daran sind vor allem die teils hirnlosen Einzeiler und lahmen Dialoge der Akteure. So bleibt die Kampagne nur ein netter Einstieg für Neulinge, um sich an das Spielgefühl zu gewöhnen.

Von diesem Part einmal abgesehen, bietet der Titel alle gängigen Modi, die man von einem Prügelspiel erwartet. Es geht online in Ranglisten- sowie Freundschaftskämpfen genauso zur Sache wie gegen die CPU oder im Training. In den Missionen müssen dagegen bestimmte Schlag- beziehungsweise Trittabfolgen kopiert werden, um zum Sieg zu kommen. Egal, welchen Part man nun wählt, in Marvel vs. Capcom: Infinite kommen 30 Kämpfer aus den titelgebenden Universen zusammen. Bei der Auswahl hat man auf großartige Experimente verzichtet und bietet eher bekanntere Recken wie etwa Thor, Iron Man, Ryu, Chris Redfield oder den Hulk. Die Ausgestaltung einiger Figuren wirkt allerdings leider etwas merkwürdig und unpassend. Ansonsten kann sich die Optik sehen lassen. Die Effekte bieten ordentlich Action, und so ist ständig etwas los auf dem Bildschirm. Nur bei den Arenen hätte man sich etwas mehr Abwechslung gewünscht. Diese sind in Anzahl und Abwechslung einfach zu gering ausgefallen.

Marvel vs. Capcom - Infinite Screenshot

In Marvel vs. Capcom: Infinite geht es stets im Team zur Sache. Daher wählt man immer einen zweiten Charakter aus, wobei man während einer Partie per Knopfdruck zu jeder Zeit zwischen den Figuren wechseln kann. Mit gekonnten Kombos sorgt das für ein dynamisches Spielgefühl. Ohnehin geht das Kampfsystem gut von der Hand, und man hat relativ schnelle Erfolgserlebnisse. Das geht allerdings teilweise auch zulasten des Anspruchs. So werden sich Profispieler womöglich schnell an dem Titel sattgespielt haben. Etwas Abwechslung und taktisches Kalkül kommen aber noch mit der Auswahl des Unendlichkeitssteins ins Geschehen. Vor dem Kampf muss für das Duo einer von sechs Steinen ausgewählt werden. Allesamt bringen eine spezielle Fähigkeit mit sich, wodurch man sich per Tastendruck zum Beispiel über eine kurze Distanz sehr schnell bewegen oder den Feind an sich heranziehen kann. Das macht Laune und geht flott in Fleisch und Blut über.

Marvel vs. Capcom - Infinite
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Daniel Dyba

Marvel-vs.-Capcom---Infinite


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Daniel Dyba am 07 Nov 2017 @ 16:59
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