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MatterFall: Review

  Playstation 4 

Im Science-Fiction-Sidescroller Matterfall schlüpfen wir in die Rolle einer Söldnerin, die es mit außer Kontrolle geratener Alien-Technologie zu tun bekommt. Wie sich der außergewöhnliche Titel, bei dem wir fernab der Erde um den besten Highscore kämpfen und nebenbei den einen oder anderen Zivilisten retten, in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

Interessante Steuerung mit Lerneffekt

Sobald wir im Spiel angekommen sind, präsentiert sich dieses im weitesten Sinne als klassischer Sidescroller, dessen Levels überwiegend linear angeordnet sind. Wir bewegen uns allerdings nicht nur von links nach rechts, sondern gehen immer mal wieder in die andere Richtung und wechseln vor allem sehr häufig die Ebenen, sodass es ein ständiges Auf und Ab ist. Hier empfiehlt es sich, nicht immer den direkten Weg zu nehmen, sondern auch mal einen kleinen Umweg zu machen, selbst wenn es sich dabei um eine Sackgasse handelt. Auf diese Weise können nicht nur versteckte Zivilisten befreit, sondern auch lilafarbene Steine entdeckt werden, die zusätzliche Punkte einbringen.

Die Tastenbelegung in Matterfall ist alles andere als typisch. So erfolgt ein Sprung oder auch ein Doppelsprung nicht wie üblich über die X- oder die Dreiecks-Taste, sondern wird über eine der Schultertasten ausgelöst. Auch das Nutzen der Waffe ist zunächst etwas ungewohnt, da dies durch Drücken des rechten Controller-Sticks in die gewünschte Richtung möglich ist. Spieler klassischer Shooter oder Actiongames werden hier zu Beginn erst einmal etwas verwirrt sein. Hat man sich aber an die ungewöhnliche Art der Steuerung gewöhnt, macht diese wirklich richtig Spaß – gerade auch, da das Spieltempo sehr hoch ist und man wenig Zeit hat, darüber nachzudenken. Dies führt dazu, dass die Bewegungen sehr schnell automatisiert werden und man in einen regelrechten Rausch verfällt.

Ebenfalls sehr interessant ist die Schubfunktion unseres Charakters, die uns nicht nur ein Warpen von A nach B ermöglicht, sondern auch als Angriffsart genutzt werden kann. So lassen sich einige Gegnertypen nicht direkt mit unserer Standard-Laserwaffe angreifen, da sie zuerst mithilfe eines zuvor ausgelösten Schubs betäubt werden müssen. Durch die Kombination aus Sprung und Schub entstehen darüber hinaus neue taktische Möglichkeiten, zum Beispiel bei fliegenden Gegnern.

Das Spiel speichert an Kontrollpunkten automatisch, an die wir nach unserem Tod zurückteleportiert werden. Diese liegen teilweise aber schon recht weit auseinander, sodass der Tod unserer Figur auch gerne einmal zum einen oder anderen Frustmoment führen könnte, wenn längere Passagen erneut gespielt werden müssen. Durch unseren Fortschritt im Spiel und das Retten von Zivilisten lassen sich im Laufe der Zeit neue Verbesserungen und Waffen freischalten, die wir als Alternative zu unserer Laserwaffe nutzen können. So erhalten wir unter anderem einen Granatwerfer, der gegen bestimmte Gegnertypen sehr effektiv ist. Unsere drei favorisierten Zweitwaffen können auf dem Steuerkreuz abgelegt werden, sodass auch in hektischen Situationen, die es beim Spieltempo von Matterfall eigentlich rund um die Uhr gibt, ein schnelles und effektives Wechseln möglich ist.

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Daniel Walter


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Daniel Walter am 21 Aug 2017 @ 15:47
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