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Medal of Honor - Vanguard: Review

  Playstation 2 

Bevor sich das Zeitalter der Playstation 2 endgültig dem Ende zuneigt, freuen sich Ego-Shooter-Fans über das neueste

Medal of Honor

für die angestaubte Sony-Konsole, welches mit dem Untertitel

Vanguard

daherkommt. Versucht uns Electronic Arts hier mit einer Mogelpackung hinters Licht zu führen, oder steckt hinter dem Titel die neue Shooter-Referenz im Bereich der Zweiten Weltkriegsthematik? Unser Test beantwortet sämtliche Fragen!

Hoch in den Wolken

Da sitzt ihr nun. Neben euch uniformierte, amerikanische Soldaten, die sich unentwegt nervös anschauen. Der Pilot meldet heftigen Feuerwechsel mit einem deutschen Flieger und kündigt Turbulenzen an. Nur Augenblicke später bricht euer Flugzeug auseinander und ihr findet euch im freien Fall Richtung Erde wieder. Glücklicherweise hat ein Fallschirmjäger, wie ihr einer seid, meistens einen Fallschirm auf Lager, welcher sich im optimalen Fall öffnet und doch noch eine sanfte Landung garantiert. Mit festem Boden unter den Füssen findet ihr euch in Sizilien wieder - der erste von vier Schauplätzen in Medal of Honor: Vanguard. Als Mitglieder der 82. Luftlandedivision wurdet ihr für die sogenannte "Operation Husky" auserwählt und müsst nun gegen die Horden von faschistischen Truppen ankämpfen. Alles andere als ein Kinderspiel - wie ihr spätestens nach einigen Spielminuten feststellen werdet.

Gameplay

Medal of Honor: Vanguard ist ein typischer, im Zweiten Weltkrieg angesiedelter Shooter ohne grosse Schnörkel. Vorerst mit einer M1 Garand bewaffnet, kämpft ihr gegen die Achse des Bösen. Zum Waffenarsenal gehören auch Granaten, eine Panzerfaust, vollautomatische Maschinengewehre und Scharfschützengewehre. Darüber hinaus könnt ihr immer wieder stationäre Geschütze bedienen, welche eine sehr hohe Schussfrequenz aufweisen. Wer glaubt, dass er mit diesem riesigen Arsenal ohne Probleme alles wegfegen kann, irrt sich gewaltig. Einerseits könnt ihr nur zwei Primärwaffen gleichzeitig tragen und andererseits ist die KI der Gegner besonders im mittleren und hohen Schwierigkeitsgrad alles andere als schlecht. Zwar verhalten sich die Opponenten etwas merkwürdig beim Nahkampf, doch von der Ferne weisen sie eine hohe Trefferquote auf und können besonders in grösserer Schar durchaus sehr gefährlich werden. Anders als in den Vorgängern seht ihr bei Vanguard übrigens keine Lebensanzeige auf dem Bildschirm. Stattdessen färbt sich dieser bei kritischen Treffern zunehmend mit roter Farbe. Fängt ihr in diesem Zustand noch weitere Kugeln ein, gehen euch die Lichter aus und ihr startet beim letzten Kontrollpunkt, welche ziemlich fair verteilt worden sind. Etwas ärgerlicher ist der Umstand, dass ihr das Spiel erst nach einer gesamten Operation richtig speichern könnt. Diese dauern unter Umständen eine ganze Stunde oder sogar mehr. Wer also kein ausgeweitetes Zeitbudget mitbringt, sieht sich gezwungen, länger als geplant zu spielen.

Medal of Honor - Vanguard
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Can Baris

Medal-of-Honor---Vanguard


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Can Baris am 29 Apr 2007 @ 15:29
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