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Metal Gear Rising - Revengeance: Review

  Playstation 3 

Die Metal Gear-Serie bringt Videospielfans bereits seit einigen Konsolengenerationen zusammen vor den Bildschirm. Spätestens seit dem Startschuss von Metal Gear Solid geniesst die Serie Kultstatus. Seit dem vierten Teil wurde bis auf eine HD-Collection jedoch kein neuer Stoff in die Läden gebracht. Mit Metal Gear Rising: Revengeance steht nun allerdings ein Ableger zur Stelle, der dieses Mal mit gänzlich anderen Spiel-Elementen auftrumpfen will. Wir haben uns angeschaut, ob der Titel trotzdem seinen Platz im Serienuniversum verdient hat.

Das zweischneidige Schwert

Seit der ersten PlayStation durften Spieler die verschiedensten Abenteuer mit Solid Snake erleben. Der kultige Charakter hat so manche Dekade überstanden und musste zuletzt seinen Kampf in der Zukunft weiter vorantreiben. Dort angesiedelt ist auch das neueste Werk von Konami. Metal Gear Rising: Revengeance wurde allerdings nicht von den gewohnten Entwicklern auf die CD gepresst. Verantwortlich für den Ableger ist das Studio Platinum Games, das seinen wohl grössten Erfolg mit Bayonetta feiern konnte. Entsprechend beträchtlich waren vorab die Erwartungen an diesen aussergewöhnlichen Zusammenschluss. Dass die Mannen natürlich auch andere Wege gehen werden, war schon vorab bekannt geworden, schliesslich hat sich auch das Genre gänzlich geändert.



Bei dem Titel handelt es sich um ein reinrassiges Actionspiel, das seinen Fokus auf Schnetzel-Elemente legt. Hauptmime ist der Ninja Raiden, der in der Zukunft als waschechter Cyborg eine Sicherheitsfirma aufgebaut hat und verschiedenste Persönlichkeiten beschützt. Zu Beginn des Spiels geleitet er einen afrikanischen Staatsmann durch die Stadt. Eigentlich überzeugt davon, dass dem Protagonisten niemand so recht das Wasser reichen kann, macht er sehr schnell die Bekanntschaft mit einer frischen Gruppierung, die es ganz auf Krawall abgesehen hat. Diese Leute sind ebenfalls Cyborgs und verweisen Raiden in seine Schranken. Körperlich verletzt und gedemütigt, legt sich der Recke kurzerhand einige Updates zu und begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen dieser gegnerischen Kampftruppe.

Dabei werden im Laufe der Handlung durchaus auch sehr ernste Themen angeschnitten. Die Metal Gear Solid-Reihe stellte ihre Story schon immer mit ewig langen Zwischensequenzen dar, die nicht selten von epischen Momenten und Gefühlen geprägt waren. Dabei haben sich auch die Macher von Platinum Games am grossen Vorbild orientiert, weshalb ebenfalls zum Teil etwas längere Filmchen vorhanden sind. Dennoch weiss die Handlung nicht ganz so zu überzeugen. In Sachen Storytelling hat das Studio leider nur wenig Erfahrung, und so wird abermals ein viel zu wirrer und undurchsichtiger Faden gesponnen, der in Verbindung mit vielen überzeichneten Charakteren nicht so recht in diese Welt passen will. Fünf bis sieben Stunden dauert die Kampagne an, ohne dass sie in dieser Zeit richtige Figuren aufbaut, an die man sich im Nachhinein erinnern kann oder möchte. Einzig Raiden selbst bleibt im Blickpunkt und bietet einige lustige Momente.

Metal Gear Rising - Revengeance
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Daniel Dyba


Metal-Gear-Rising---Revengeance


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Daniel Dyba am 05 Mrz 2013 @ 20:08
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