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Metal Slug 3: Review

  Playstation 2 


Das waren noch Zeiten! Wer den Namen

Metal Slug

hört und sich einigermassen mit Videospielen auskennt, wird gleich in nostalgische Erinnerungen verfallen und von Nonstop-Action in bester 2D-Grafik träumen. SNK Playmore verwirklicht eure Träume und bringt nun den vierten Metal Slug-Teil für die PS2 raus. Wir haben die Waffen kräftig durchgeladen und verraten euch nun, ob sich das altbewährte Spielprinzip auch heute noch gegen grafisch imposantere Titel durchsetzen kann, oder ob dieses Mal der kultige Shooter hinter den Erwartungen bleibt.



Story

Die Story von allen Metal Slug-Teilen beinhaltet ungefähr dasselbe. Ihr schlüpft in die Rolle von einem der vier zur Auswahl stehenden Kämpfer und versucht nun den bösen General Morden aufzuhalten, der die Weltherrschaft erringen will. In Zusammenarbeit mit der Regierungsarmee ballert der Spieler nun alles nieder was ihm vor die Flinte kommt. Dass die Story in Metal Slug 3 völlig im Hintergrund steht ist klar, schliesslich geht es hier ums Ballern und nicht um endlose Dialoge und komplexen Wirrwarr.

Ready for Action?

Das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf dem Arcade-Modus, wo es fünf mit Gegner vollgestopfte Level zu erkunden, respektive zu ballern gibt. Nachdem ihr euren Charakter ausgewählt habt, geht es auch gleich ohne Vorgeplänkel richtig los. Der Bildschirm wird schon nach einigen Minuten regelrecht zugestopft mit der ganzen Action, die um einen herum abläuft. Damit die Gegner auch nichts zu lachen haben, bedient ihr euch an zehn verschiedenen Waffen, die alle kräftig Krach machen können. Das Waffenarsenal ist breit gefächert und bietet neben konventionellen Waffen wie Schrotflinten, Maschinengewehren und Raketenwerfern auch futuristische Waffen wie zum Beispiel die Laserkanone. Wenn ihr sehr nahe an einem Feind seid, zückt euer Held schnell sein Messer und metzelt seinen Opponenten auf diese Weise effektiv nieder. Als kleine Abwechslung gilt es in den Levels auch so viele Geiseln wie möglich zu befreien. Diese geben euch dann gleich neue Power-Ups und Waffen, was bei Knappheit sehr hilfreich sein kann. Der grösste Spassfaktor in den Missionen sind jedoch die unzähligen Fahrzeuge, die auf euch warten. Bei einigen Gefährten kann man eigentlich nicht mehr von fahrbaren Untersätzen sprechen. So erwartet euch auch ein Ritt auf einem Kamel, welches MG-Geschütze an sich trägt und so eine grosse Anzahl an Gegnern auf einmal liquidieren kann. Hier sieht man auch auf was für eine Art Humor den Spieler erwartet. Der mit schwarzen Humor gespickte Shooter entbehrt dem Spieler so einige Lacher während der unerbittlichen Schlacht. Die Transformationen eures Charakters zu einem blauen Zombie, oder zu einem dicken Fettwanst, wenn ihr bestimmte Gegenstände aufsammelt, sind dabei nur die Spitze des Eisberges.

Besonders zu zweit machen die Arcade-Missionen so richtig Spass. Es gibt halt nichts schöneres als mit einem Kameraden durch die Pampa zu latschen und alles kurz und klein zu schiessen. Einziger Minuspunkt ist, dass man in den Arcade-Mission unendlich viele Continues zu Verfügung hat. Dies kommt zwar Anfängern sehr entgegen, erhöht jedoch drastisch das Risiko, dass der Spieler einfach durch die Level rennt und unzählige Male dahinstirbt und gleich wieder aufstehen und weitermachen kann. Mit dieser Taktik ist man schon nach etwas über einer Stunde mit dem Arcade-Modus durch. Man sollte sich also den Spass nicht selber verderben. Die Lernkurve ist bei Metal Slug 3 nämlich sehr schön zu erkennen. So schafft man nach etwas Übung Passagen, an welchen man zuvor zehn Leben verloren hat.

Metal Slug 3
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 17:15
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