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Monster House: Review

  Playstation 2 

Im Kino scheint die ultimative Zeit der Animationsfilme eingeläutet worden zu sein. Es ist schon vollkommen egal, in welcher Woche man das Programm durchstöbert, immer ist mindestens ein Film aus dem Computer dabei. Das aktuellste Beispiel hört auf den Namen

Monster House

und will dabei vor allen Dingen der jüngeren Generation das Gruseln ein wenig schmackhafter machen. Ob das gleichnamige Spiel etwas taugt, erfahrt ihr wie immer bei uns.

Böses Haus, mach sitz!

DJ ist ein ganz normaler, zwölfjähriger Junge. Lediglich das merkwürdige Haus auf der anderen Strassenseite ist ihm nicht ganz geheuer. Dort wohnt ein alter Mann namens Nebbercracker, der ganz schön grantig wird, wenn man sein Grundstück betritt. Aber warum ist der Mann so aufbrausend? Und wieso wirkt sein Haus so gruselig und gespenstisch? Als der alte Nebbercracker plötzlich stirbt, wird es noch schlimmer. Das Haus verschluckt einfach alles, was sich ihm zu sehr nähert. Zusammen mit seinen beiden Freunden Chowder, der sich wie ein furchtloser Held fühlt und in Wirklichkeit eine völlige Mimose ist, und der jungen Jenny, einer wahren Intelligenzbestie, macht sich DJ auf den Weg, den Geheimnissen des Hauses auf den Grund zu gehen.

Dummerweise haben die Kids nur relativ kurz die Kontrolle über ihre Operation, denn schon nach kurzer Zeit werden die Drei vom Haus verschluckt und voneinander getrennt. Genau an dem Moment darf der Spieler zum ersten Mal die Kontrolle über einen der Charaktere übernehmen. Als DJ steht ihr vollkommen allein in einem grossen Zimmer des Hauses und wisst nicht so recht, was um euch herum für Gefahren lauern.

Schwer bewaffnete Kinder

Gut, wirklich schwere Waffen gibt es in diesem kinderfreundlichen Spiel natürlich keine. Stattdessen sind alle drei Hauptfiguren mit einer Wasserpistole und einer besonderen Zweitwaffe ausgestattet. Dadurch spielen sich die Figuren durchaus unterschiedlich, wodurch schnell eigene Vorlieben entstehen. Auch ganz süss ist, dass die Wasserpistolen regelmässig aufgepumpt werden müssen. Zwar geht euch das Wasser nie aus und ihr müsst nie wirklich nachladen, doch irgendwann ist der Druckkanister leer und ihr müsst durch wiederholtes Drücken der Nachladetaste wieder für genug Power sorgen. Witzig ist nur, dass jede Wasserpistole zusätzlich noch aufrüstbar ist. Zwar geschieht dies in sehr wenige Stufen, doch wer sich selber dabei ertappt, total begeistert "Boah, geil, ein durchgehender Strahl!" zu sagen, der beginnt schon irgendwie zu schmunzeln.

Apropos durchgehender Strahl: Diese Aufrüstung steht DJ zur Verfügung, der als Zweitwaffe eine Sofortbildkamera bei sich trägt. Der beim Auslösen entstehende Blitz lähmt die Gegner, damit ihr für kurze Zeit in Ruhe draufhalten könnt. Der etwas mollige Chowder trägt eine Art Schrotflinte mit sich. Diese Wasserpistole ist auf kurze Distanzen sehr stark, auf grössere Distanzen jedoch nur sehr geringfügig nützlich. Als Ausgleich dafür kann der Junge über die sekundäre Waffenfunktion mit Wasserballons schiessen, die wie Granaten wirken und einen grossen Schaden mit einem gewissen Streuradius anrichten. Die kleine Jenny ist im Team die Scharfschützin. Zwar könnt ihr nicht zoomen, doch die Präzision ist auf grosse Distanzen hervorragend und auch der Schaden ist stets ausreichend gross. Als Zweitwaffe besitzt Jenny eine Steinschleuder, mit der sie Gegner verletzen oder hartnäckige Schlösser aufschiessen kann.

Monster House
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 28 Aug 2006 @ 15:18
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