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Moss: Review

  Playstation 4 

Mit dem Titel Moss findet ein ganz besonderes Abenteuer seinen Weg auf die PSVR-Brille. Wie sich der Jump-'n'-Run-Adventure-Mix geschlagen hat, verrät euch unser Test.

Eine kleine Maus ganz groß

In Moss steuern wir die kleine Maus Quill, die durch Zufall in den Besitz eines mächtigen Artefakts aus der Vergangenheit kommt. Dieses ermöglicht es ihr, eine Verbindung zu einem geisterhaften Wesen herzustellen, über das wir zunächst nicht viel erfahren. Wir selbst blicken allerdings aus den Augen eben dieses Wesens auf das Geschehen herab und helfen unserem kleinen Freund auf seinem Weg durch die Spielwelt. So schieben wir schwere Steinskulpturen auf die Seite oder öffnen große Türen, damit die niedliche Maus ihre Reise fortsetzen kann. Auch stehen wir ihr bei Kämpfen gegen diverse Feinde wie käferartige Wesen zur Seite, indem wir die Gegner festhalten und ihr dadurch einen gefahrlosen Angriff ermöglichen. Zudem sind wir in der Lage, die Maus zu heilen, wenn sie Schaden erlitten hat. Die Mischung aus klassischen Jump-'n'-Run Elementen, rollenspielartigen Kämpfen und diversen Schiebe- und Kombinationsrätseln hat uns ab der ersten Spielminute wirklich sehr gut gefallen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hbsfgsncdzw

Malerische VR-Welten

Diesen positiven Eindruck hatten wir auch beim Betrachten der liebevoll in Szene gesetzten Spielwelt. Diese hält abwechslungsreiche Orte für uns bereit, von gemütlichen und belebten Dörfern über alte Ruinen und Tempelanlagen bis hin zu Sümpfen oder Wäldern. Hier gibt es überall viele kleine Details zu entdecken, die die Umgebung lebendig und atmosphärisch werden lassen. So können wir im Hintergrund zum Beispiel Rehe entdecken, die im Vergleich zur Maus Quill riesig wirken. In den Sümpfen klettern wir dagegen über Rüstungen und Schwerter von Menschen, die selbstverständlich ebenfalls sehr groß erscheinen und perfekt ins Gesamtbild passen. Dank der VR-Perspektive lässt sich die Spielwelt um uns herum noch genauer unter die Lupe nehmen.

Was uns ebenfalls wirklich überzeugt hat, ist die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Nach dem Abschluss eines größeren Spielabschnitts finden wir uns nämlich stets in einer großen Kirche wieder, wo wir auf ein altes Buch schauen, das uns mit mal mehr, mal weniger bewegten Bildern veranschaulicht, was abseits der Levels passiert. Um das Gefühl eines Märchens zu verstärken, liest uns eine angenehme Frauenstimme die Geschehnisse vor und schlüpft dabei auch in verschiedene Rollen.

Moss
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Daniel Walter

Moss


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Daniel Walter am 15 Mrz 2018 @ 11:12
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