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NBA Street: Review

  Playstation 2 


No Rules, no Physics, no Limits!

Das ist das Motto, dass sich Electronic Arts für sein Funsport-Label EA Big ausgedacht hat. Unter diesem Label ist bisher das Snowboardgame SSX erschienen, mit dem EA bereits eindrucksvoll bewiesen hat, dass diese Strategie aufgeht. Für Ende Jahr ist bereits der nächste Big-Titel angekündigt: der Snowmobil-Racer Sledstorm 2.

Streetball und NBA?

Was in der Realität nicht sehr viele Gemeinsamkeiten hat, wird in NBA Street zu einem Ganzen. Die eher seriöse US Profi-Basketballliga NBA (National Basketball Association), trifft auf die eher wilde US-Streetballszene. Zu Beginn wird man durch ein Intro, untermalt durch passende Hip Hop Beats, auf das Geschehen eingestimmt. Bereits hier wird die Hinterhof-Atmospäre, in der viele der schnellen Spiele stattfinden, perfekt rübergebracht. Nach dem kurzen, aber knackigen Intro ist man auch schon mitten in den Spielvorbereitungen. Zuerst gilt es aus insgesamt drei verschiedenen Spielmodi auszuwählen. Ist das erledigt und man hat sich eines der Teams ausgesucht, geht`s auch schon ins Spiel. Zuerst schwenkt die Kamera übers Feld und man kann den gesamten Bereich überblicken. Die verschiedenen Courts wurden der Realität nachempfunden und dementsprechend gestaltet. Man spielt beispielsweise am South Beach in Florida, im Cage in Manhattan, am Venice Beach in Miami oder beim Yakatomi Plaza in Los Angeles. An der Umgebung kann man deutlich erkennen ob man sich nun im eher düsteren New York oder an sonniger Strandatmosphäre in Los Angeles befindet.

Bevor es aber definitiv los geht, erscheint der Speaker auf dem Feld und verkündet mittels Megaphon die Namen der Kontrahenten und die Regeln. Und das alles in US Englisch mit recht starkem Ghetto Slang. Jetzt geht`s zum Sprungball. Die jeweils zwei grössten Spieler jedes Teams stehen sich gegenüber und versuchen vor dem Kontrahenten an den Ball zu kommen. Ist man in Ballbesitz geht`s in Richtung des gegnerischen Korbes. Mit rasanten Moves, spektakulären Täuschungsmanövern, und ausgefallenen Assist Kombinationen geht`s unaufhaltsam dem ersten Punktgewinn entgegen. Die ersten Körbe sind schnell geworfen. Und während das Spiel munter hin und her wogt, lernt man immer neue Varianten in der Steuerung kennen und schafft so noch bessere Würfe oder gelungenere Aktionen in der Defensive.



Die Spielmodi

Insgesamt gibt es zwar nur drei verschiedene Spielmodi. Diese können aber dank des rasanten Gameplays, der grossen Menge an erspielbaren Goodies und vor allem dank des 2-Player Modus unheimlich lange motivieren. Nachfolgend nun eine kurze Übersicht über die verschiedenen Modi:

  • Street School

  • : Dies ist, wie der Name schon sagt, die Streetball-Schule. Hier erlernt man die Grundbewegungen und Moves um dann für die Games gerüstet zu sein. In einer kurzen Einspielung wird jeweils erklärt, welchen Move man als nächstes zu erfüllen hat. Ist das dann, wenn nötig nach mehreren Versuchen geschafft, bekommt man die nächste Aufgabe. So lernt man nach und nach das dunken, passen, blocken und stealen. Nach einmaligem absolvieren dieses Trainings dürfte man dann fit genug sein, um in die richtigen Spiele zu gehen.

  • City Circuit

  • : Dies ist der erste der zwei Hauptspielmodi im Game. Zuerst wählt man ein beliebiges NBA Team, und draftet aus diesem drei Spieler für die Streetballmannschaft. Jetzt geht`s auf die Tour durch die ganze USA. Auf diversen Freiplätzen geht es gegen die realen NBA Mannschaften, sowie bekannten Streetballlegenden. Fährt man dabei einen Sieg ein, darf man sich den besten Spieler der gegnerischen Mannschaft aussuchen und in das eigene Team holen. So baut man sich mit der Zeit eine starke, schlagkräftige Truppe auf die mit Stars nur so gespickt ist. Bei den Chicago Bulls beispielsweise läuft der wohl beste Basketballer aller Zeiten His Airness Michael Jordan noch mal zur Höchstform auf. So sammelt man Erfahrungspunkte, die man in die eigenen Spieler investieren kann, um sie aufzuwerten und noch stärker zu machen. Aber auch ganz neue, eigene Spieler können mit den erspielten Punkten im Player-Editor erschaffen werden.

  • Hold the Court

  • : In diesem Modus geht es darum, einen Platz zu verteidigen und zu halten. Gegen CPU-Mannschaften oder auch gegen menschliche Gegenspieler gilt es auf den Plätzen Siegesserien zu erreichen um einen Eintrag in die Hall of Fame zu schaffen.

    Gameplay

    Das Gameplay ist ebenso rasant wie der Streetballsport selbst. In Mannschaften zu je drei Spielern geht es auf den Freiplätzen mächtig zur Sache. Dass NBA Street dabei keine realitätsnahe Basketballsimulation à la NBA Live ist dürfte schon alleine deswegen klar sein, weil das Game unter dem EA Big Label erschienen ist. Das Game ist alles andere als realistisch - und das ist auch gut so.

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    Admin am 11 Mrz 2005 @ 06:56
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