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NHL 06: Review

  Playstation 2 

Nachdem die National Hockey League, kurz NHL, einen Streik hinter sich gebracht hat und nun mit Vollgas wieder durchstartet, war es schon von vornherein klar, dass auch dieses Jahr ein EA-Ableger den Läden einen Besuch abstatten würde. Die Mannen von EA Sports waren jedoch nicht tatenlos und haben einige neue Features integriert. Ob der Titel erneut in einer anderen Liga als die Konkurrenz spielt, erfahrt ihr in unserem Test.

Welcome back, NHL!

Wie bereits aus den Vorgängern bekannt sein dürfte, bietet NHL 06 wieder einige Spielmodi. Sei es nun der Dynasty-Modus, welcher vor allem für Spieler interessant sein dürfte, die sich über mehrere Jahre hinweg mit ihrem Lieblingsverein durch die Liga kämpfen. Aber auch der Freundschaftsspiel-Modus ist wieder mit am Bord, der nicht nur für ein schnelles Spiel für zwischendurch geeignet ist. Wer keines von beiden bevorzugt, bekommt noch die Option, eine einzelne Saison zu spielen. Wer möchte, kann auch einer der drei europäischen Elite-Ligen beitreten und sich dort beweisen. Wer sich mit keinem der Teams anfreunden kann, ruft einfach den mitgelieferten Editor auf und bastelt sein eigenes Dreamteam. Dabei dürft ihr auch eure eigene Stadt, Teamnamen und sogar die Tor- und Drittelpause-Sirene einstellen. Wer noch immer nicht genug hat, darf sich auch noch seine eigenen Recken basteln.

Neuerungen im Detail

Kommen wir nun zu den Neuerungen. Eine Erste, welche ihr bereits schnell erkennen werdet, ist, dass das Abseits bei einem Zwei-Linien-Pass nun ausgeschaltet ist. Dies ist eine neue Regel, welche schnellere Konter erlaubt und dadurch werden vor allem mehr spektakuläre Torszenen ermöglicht. Ausserdem werdet ihr schnell feststellen, dass die Bodychecks, welche im Vorgänger schwer genervt haben, nun entschärft wurden. Klar, ihr dürft weiterhin harte Checks austeilen, doch in diesem Jahr habt ihr mehr Freiraum, um zu taktieren. Dadurch werden euch auch die Gegenspieler an manchen Stellen nicht checken, sondern euch geschickt den Puck abnehmen und nach vorne stürmen. Diese Art sieht zwar auf Dauer weniger actionreich aus, spielt sich aber herrlich frisch und vor allem um einiges realistischer als in den Teilen davor.

Ausserdem müsst ihr eure Angriffe viel besser aufbauen. Denn schnelles Auf-den-Torhüter-rasen bringt genauso wenig Erfolg wie Alleingänge. Ihr müsst die gegnerische Abwehr geschickt schwindlig spielen und dann mit gekonnten Pässen ausspielen. Vor allem Anfänger werden mit One-Timern oft zum Torerfolg kommen. Dabei wird ein Pass nicht angenommen, sondern mit vollem Karacho auf das Tor des Gegners geknallt. Wer jedoch am liebsten mit seinem Starspieler das Eis unsicher machen will, bekommt auch die Chance dazu. Auch hier zeigt sich eine Neuerung, der Skill-Stick. Dieses Feature kann ein Spieler ausführen, der mit einem Stern markiert ist. Diese haben besondere Fähigkeiten und können auf ein schickes Repertoire an Tricks zurückgreifen. Spielereien durch die Beine und Drehungen um die eigene Achse sind da keine Seltenheit, bringen jedoch für blutige Anfänger nicht viel. Wer jedoch schon länger auf dem Eis unterwegs ist, wird mit diesen Tricks oft zu spektakulären Torerfolgen kommen.

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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 29 Okt 2005 @ 10:12
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