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Namco Museum 50th Anniversary: Review

  Playstation 2 

Wie lange ist es her, dass ihr zum letzten Male eine Münze in einen Spielhallen-Automaten geworfen habt? Oder anders gefragt: Wie lange ist es her, dass ihr zum letzten Male einen Pac-Man- oder Pole Position-Automaten gefüttert habt? Wie? Was? Pole Position? Noch nie gehört? Na dann wird's aber höchste Zeit für die Klassikersammlung von Namco, die bei so manchem nostalgische Gefühle hochkommen lässt.


Retro, wohin das Auge schaut

Schon die Verpackung lässt erahnen, dass man bei Namco Museum 50th Anniversary kein modernes Spiel mit Bombast-Grafik erwarten darf. Deshalb eines gleich vorweg: Das Spiel spricht wirklich nur Retrofans, oder solche, die es werden wollen, an. Grafikfetischisten und Dolby Digital-Liebhaber sollten besser einen grossen Bogen um diese kleine, aber feine Klassikersammlung von Namco machen. Die Retrofans werden aber gut bedient, denn kaum ist die Disc eingelegt, befindet man sich auch schon in einer kleinen virtuellen Spielhalle, die mit so manchem Klassiker-Automaten aufwarten kann. Die Automaten sind dabei kreisförmig angelegt, so dass man bequem zwischen den einzelnen Kästen hin und her schalten kann. Na, dann wollen wir mal.

Sechzehn Klassiker...

...warten auf euch in dieser Sammlung, wovon zu Beginn aber nur vierzehn anwählbar sind. Die restlichen beiden werden nach entsprechender Leistung bei bereits spielbaren Automaten freigeschaltet. Freut euch zum Beispiel auf ein Wiedersehen mit dem guten alten Pac-Man, Namcos berühmten hauseigenen Maskottchen. Macht euch mit dem gelben Nimmersatt auf in diverse Labyrinthe und fresst so viele verteilte Punkte wie möglich. Weicht dabei aber ja den Geistern aus, die es auf euch abgesehen haben. Auch nicht fehlen darf natürlich Ms. Pac-Man, die weibliche Variante des Spiels. Auch andere Geschicklichkeitsspiele wie Dig Dug, Rally X und Mappy sind dabei.

Namco Museum 50th Anniversary Bild

Selbst Rennspiele wie Pole Position 1 und 2 dürfen ausprobiert werden. Spätestens bei diesen Spielen wird einem zwangsläufig wieder bewusst, welchem Schwierigkeitsgrad die Spieler in den 1980er Jahren ausgesetzt waren. Da kann man sich heute wirklich über moderate und vielfältig einstellbare Schwierigkeitsstufen freuen. Nicht selten brettert man mit dem Formel Eins-Boliden über die Streckenbegrenzung hinaus, was zu einer Kollision mit einem Werbeschild und anschliessender Explosion der Karre führt. Zu guter Letzt sitzt dem Spieler dann auch noch ein knapp bemessenes Zeitlimit im Nacken. Wer Nerven aus Drahtseilen hat, hat's gut.

Namco Museum 50th Anniversary
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Andy Wyss

Namco-Museum-50th-Anniversary


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Andy Wyss am 24 Apr 2006 @ 12:59
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