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Nanobreaker: Review

  Playstation 2 

Von den Machern der Castlevania-Serie, namentlich Koji Igarashi, ist nun das ähnlich aufgebaute

Nanobreaker

im Handel erhältlich. Wir haben uns gegen Millionen von Robotern durchgeschlagen und sagen euch nun, ob sich der Ausflug in den Nanobereich lohnt und sich der Titel mit anderen Hack and Slays messen kann.



Nanotechnologie ist die Zukunft!

Die Nanowissenschaften haben schon in unserer Zeit einen grossen Einfluss und sind erst neu entdeckt worden. Kein Wunder also, dass auf einer Forschungsstation die klügsten Köpfe der Welt zusammenkommen und sich dabei beraten, wie die neue Wissenschaft am meisten unseren Alltag erleichtern könnte.

Doch anstatt einer Verbesserung der Welt, geht alles in die Hose. Die kreierten Maschinen haben einen unwiderruflichen Defekt intus, und so hetzen sie gegen das arme Volk, welches sich natürlich gegen die Monster nicht zu wehren weiss. Dies wird auch in einer äusserst spektakulären wie auch brutalen Introsequenz dokumentiert. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle des Cyborg-Kriegers Jake Warren und hat den Auftrag die eskalierende Situation unter Kontrolle zu bekommen, und dabei alle ausser Rand und Band geratenen Orgamechs, so heissen nämlich die Roboter, zu zerstören.

Schnetzeln nach alter Manier

Schon nach wenigen Spielminuten erkennt man das grundlegende Spielprinzip von Nanobreaker. Man schlägt und drischt sich gegen unzählige Gegnerhorden, lernt dabei einige neue Kombinationen hinzu und löst ab und an ein kleines Rätsel. Den Höhepunkt stellen dabei die Bosskämpfe dar, welche aber allesamt mit einer ausgeklügelten Taktik bemeistert werden können. Abwechslung wird bei Nanobreaker leider nicht gross geschrieben. Das Innovativste ist, dass euer Held seine Klinge, mit welcher er lediglich bewaffnet ist, alternativ auch in eine Axt, Sense oder Lanze ?umformen? kann und damit effektiver das Feindgesindel ausschaltet. Dafür braucht ihr aber zuerst einmal genügend Punkte, um eure Waffe aufrüsten zu können. Darüber hinaus kann Jake Warren mit einer Art Speer die Gegner an sich heranziehen ? Scorpion aus Mortal Kombat lässt grüssen!

Ansonsten garantiert der Titel Daueraction bis ans ?geht nicht mehr?. Ständig kommen neue Gegner auf euch zu, welche anfangs behäbige Orgamechs sind. Doch im Laufe des Spieles quälen euch auch noch fliegende Selbstschussanlagen und eine Art Cyborg-Köter, der wie wild auf euch springt und wertvolle Lebenspunkte abzieht. Der Schwierigkeitsgrad ist nämlich nicht gerade tief angesetzt. Wenn man nicht ständig die Angriffe der Gegner blockt, wird man hier auf Dauer kein Land sehen.

Blut en masse?

Besonders grotesk wirkt am Anfang der Umgang mit dem roten Lebenssaft, der aber auch nicht Blut, sondern wohl eher das Öl der Orgamechs darstellen soll. Dieser fliesst nämlich in Strömen und so ist nach einem intensiven Gemetzel der ganze Polygon-Boden voll mit Ketchup. Wer dem entgegenwirken möchte, kann im Start-Menü eine andere Farbe für das ?Blut? auswählen. Die Farben sind dabei so variantenreich, dass sich kein Farbfreund beschweren kann.

Nanobreaker
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Admin am 24 Mrz 2005 @ 21:00
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