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Naruto: Ultimate Ninja Storm: Review

  Playstation 3 

Der Schritt war natürlich ein kleiner, aber dennoch konsequenter: Auf jeder Plattform tummelt sich seit geraumer Zeit mindestens ein Naruto-Ableger. Nur auf der PS3 ist er noch nicht in Erscheinung getreten. Dass er dort auch noch ein Abenteuer zu bestehen hat, war allerdings ein nur allzu logischer Schritt. Nun hat aber die Warterei für die Sony- und Naruto-Fanboys endlich ein Ende - sogar einen Exklusivitätsanspruch bringt der blonde Ninja mit dem grossen Mundwerk mit auf die Konsole. In Naruto: Ultimate Ninja Storm werden die über 130 Episoden noch einmal thematisch aufbereitet.



Natürlich muss dieser Umfang etwas gestrafft werden. Schauplatz ist das Dorf Konoha, das einst von einem Dämon in der Gestalt eines neunschwänzigen Fuchses heimgesucht wurde. Ganz so schutzlos war das kleine Örtchen allerdings den bösen Mächten nicht ausgeliefert, wenngleich auch der oberste Beschützer sich opfern musste, um das Unglück dauerhaft fernzuhalten. Der Geist des Ungetüms wurde in den Körper des jungen Naruto Uzumaki gebannt, der seitdem mit dem Misstrauen der Bewohner zu kämpfen hat. Was, wenn die Bestie eines Tages aus dem Lausebengel ausbricht und wieder auf Vernichtungsfeldzug geht?
 
Nichtsdestotrotz hat sich unser kleiner Held mit der Stachelfrisur ein hehres Ziel gesetzt: Er will der oberste Ninja und ranghöchste Beschützer der Gegend werden. Ein so genannter Hokage hat aber noch einen weiten Weg voller Gefahren und vor allem Disziplin vor sich. Da liegt dann auch die Schwäche Narutos, denn diszipliniert kann man ihn beim besten Willen nicht nennen. Trotzdem kommt er seinem Ziel immer näher. So frech er auch sein mag, so clever ist er auch - und so verwundert es auch nicht, dass er alle Abenteuer glücklich meistert, die aus ihm doch noch einen Ninja-Meister machen.
 

Offene Welt, geschlossene Tore

Das ist das Mindestmass an Vorwissen, das der Spieler mitbringen sollte. Bei der Fülle an Folgen können schliesslich nicht alle Einzelheiten bedacht werden. Echten Hardcore-Fans mag das vielleicht missfallen, ist aber technisch nicht anders machbar. Wer allerdings ganz ohne Vorwissen an das Spiel herangeht, läuft schnell Gefahr, sich in einer für ihn nicht ganz nachvollziehbaren Handlung zu befinden. Besserung ist auch nicht in Sicht, da die Dialoge zum grössten Teil in Textboxen über den Bildschirm laufen. Vertonte Zwiegespräche hätten sicherlich für Auflockerung gesorgt. Glücklicherweise ist das Spiel selbst dabei umso eingängiger und erleichtert vielen Neulingen den Einstieg.

Naruto: Ultimate Ninja Storm Bild
Fans des beliebten Sandbox-Spielprinzips wird deshalb das frei begehbare Dorf Konoha sicherlich gefallen. Hier kann Naruto nach Herzenslust durch die Strassen laufen, über die Dächer hüpfen oder sich sogar an den zahlreichen Wäscheleinen entlanghangeln. Beim Nudel-Dealer seines Vertrauens bekommt er dann auch eine leckere Stärkung zwischen seinen Aufträgen. Die Missionen werden entweder von den Dorfbewohnern an ihn herangetragen oder er begibt sich selbst auf der Suche nach einem hilfsbedürftigen Mitbürger. Meistens muss er dann einfach bestimmte Gegenstände sammeln und dem Auftraggeber überbringen.

Naruto: Ultimate Ninja Storm
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Martin Weber


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Martin Weber am 02 Feb 2009 @ 13:53
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