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Ninja Gaiden Sigma 2: Review

  Playstation 3 

Manchmal ist es schon erstaunlich, welche Zensuren in Deutschland stattfinden. Im letzten Jahr bewahrte die USK die Xbox 360-Spielerschaft vor dem Schnetzelspiel Ninja Gaiden 2 und verweigerte die Freigabe des Titels. Also werden wir auch auf der PlayStation 3 nun keine blutigen Lachen auf dem Boden, keine abgetrennten Gliedmassen und andere Anblicke in Ninja Gaiden Sigma 2 erleben?


Mitglieder des berüchtigten Clans Black Spider entführen eine CIA-Mitarbeiterin, die den Meisterninja Ryu Hayabusa offenbar vor etwas warnen wollte, aber nicht mehr dazu kam. Ein mächtiger Dämon soll von den Mitgliedern des Black Spider-Clans entfesselt werden, und passend dazu wird das Heimatdorf von Ryu angegriffen. Klingt nach viel Arbeit für den Schwertmeister. In der Rolle von Ryu und gelegentlich auch drei weiteren Charakteren geht ihr auf eine blutige Jagd nach den Entführern, die euch quer über den Globus führt.

Ihr kämpft nicht nur in Japan, sondern beweist euer Können an den Waffen auch an anderen Orten wie New York und einem dichten Dschungelgebiet in Südamerika, oder ihr metzelt Unmengen von Gegnern im sonst so romantisch-verträumten Venedig nieder. Neben den Mitgliedern des verfeindeten Clans trefft ihr dabei aber auch auf blutrünstige Dämonen und andere Monstertypen. Dabei gibt es im Vergleich zur Xbox 360-Version einige signifikante Veränderungen, denn die Entwickler haben der PlayStation 3-Variante neue Gegner spendiert.

Um der erneuten Indizierung zu entgehen, hat man auch in Sigma auf zu viele herumfliegende Körperteile und groteske Blutfontänen verzichtet. Stattdessen bekommt ihr imposante Lichteffekte zu sehen, so als ob ihr ausschliesslich gegen Lichtgestalten kämpft. Nicht verwechseln mit Franz Beckenbauer, bitte! Etwas merkwürdig mutet es da schon an, dass die tödlichen Abschlussbewegungen eures Ninja-Kämpfers erhalten blieben. Dadurch bekommt ihr zwar doch noch einen fliegenden Kopf oder ein abgetrenntes Bein zu sehen, doch das spritzende Blut fehlt entsprechend. Solche Momente solltet ihr aber nutzen, um dem Feind auf Knopfdruck den endgültigen Garaus zu bescheren, mit einer der speziellen Techniken.

Die so genannten Obliteration Techniques sind aber nicht nur ein optischer Gimmick, sie erlauben euch vor allem im Kampf gegen mehrere Feinde, effektiv zu Werke zu gehen. Ein Dämon, der nur noch über einen Arm verfügt, wird euch dennoch weiter attackieren, da ist also Vorsicht angesagt. Manchmal stürzen sich eure Widersacher auch regelrecht in Harakiriaktionen auf euren Charakter, um euch aufzuhalten.

Ninja Gaiden Sigma 2
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Markus Grunow


Ninja-Gaiden-Sigma-2


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Markus Grunow am 11 Nov 2009 @ 21:00
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