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Okami: Review

  Playstation 2 

Wie wir alle wissen, neigen sich die Tage der PlayStation 2 langsam dem Ende zu. Doch einfach so will sich das erfolgreiche System nicht geschlagen geben und präsentiert zum Abschluss noch den einen oder anderen Tophit. Die Rede ist hier allerdings nicht von God of War II oder Final Fantasy XII, nein, in diesem Testbericht wollen wir ein wenig auf das Abenteuer Okami eingehen, welches von den Clover Studios entwickelt wurde. Man könnte meinen, es stecke ein klein wenig Ironie dahinter, denn mit dem Ende der PlayStation 2-Ära wird zum 31. März 2007 auch dieses feine Entwicklerstudio geschlossen. Schade, denn neben dem ebenfalls bald erscheinenden God Hand wurde das Studio vor allem durch die Viewtiful Joe-Spiele bekannt.

Doch nun genug von traurigen Angelegenheiten. Widmen wir uns nun dem Spiel Okami, einem wahren Kunstwerk in Videospielform.

Mythen, Erzählungen... und Würmer

Dass Okami ziemlich japanisch anmutet, ist nicht nur dem Grafikstil, auf den wir zu einem späteren Zeitpunkt näher eingehen, zu verdanken, sondern auch der Präsentation und dem Inhalt der Geschichte hinter dem Abenteuer. Diese wird euch standesgemäss gleich zu Beginn des Spiels erklärt, und das vielleicht länger, als einigen lieb sein mag. Gehen wir doch an dieser Stelle auf die Geschichte ein. Wer sich die Geschichte nicht vorweg nehmen will, überspringt bitte die folgende, kursiv gehaltene Passage.

Im guten alten Nippon terrorisierte einst ein gigantischer achtköpfiger Lindwurm die Bewohner des Landes. Ein mutiger Krieger namens Nagi wollte diesem Treiben aber nicht länger zusehen und bot dem Dämon die Stirn. Dabei wurde er von einer weissen Wölfin unterstützt, die schon seit längerem vor Nagis Dorf herumstrolchte. Die Einwohner des Dorfes fürchteten sich vor ihr, wie sich nun aber herausstellte, völlig zu Unrecht.

Diese Wölfin, die Shiranui hiess, kämpfte zusammen mit Nagi erbittert gegen den dämonischen Orochi. Als sich die beiden bereits stark angeschlagen am Boden wanden, bat Shiranui mit letzter Kraft um die Hilfe der Götter, die sie dann auch erhalten hat. Mit dieser göttlichen Unterstützung gelang es schliesslich, Orochi mit einem letzten Stoss in seine Schranken zu weisen und zu verbannen. Das heilige Schwert diente von nun an als Siegel, das die Welt vor dem bösen Orochi bewahrte.

Doch die Ruhe währte nicht lange. Das Siegel wurde von einer mysteriösen Persönlichkeit in einem schwarzen Umhang gebrochen, das Schwert wurde entfernt und Orochi errang seine Freiheit wieder. Mit der Befreiung Orochis umhüllte eine gewaltige Dunkelheit fast ganz Nippon, worunter die Natur und alle Lebewesen schrecklich litten.


An dieser Stelle kommt ihr ins Spiel. Mit letzter Kraft erweckt die Göttin Sakuya die Sonnengöttin Amaterasu, welche in der Wolfsform von Shiranui auf die Erde zurückkehrt, um das Schlimmste zu verhindern.

Das Abenteuer beginnt

Schnell fällt auf, dass Okami anders sein will als gewisse Genre-Kollegen, wie etwa Zelda, mit dem das Spiel aber doch so einige Gemeinsamkeiten hat. Wie zum Beispiel die Gestaltung der verschiedenen Aufgaben. Doch wie gesagt, Okami ist anders. Wer denkt, Gegner zerfleischen zu können, nur weil man eine Wölfin spielt, der irrt. Denn gleich zu Beginn des Abenteuers werdet ihr mit eurer Waffe vertraut gemacht: Einem Pinsel. Ja, ihr habt richtig gelesen. Doch ganz nach dem Sprichwort "Die Feder ist mächtiger als das Schwert" verhält sich auch dieser Pinsel anders als derjenige von Picasso. So komplettiert ihr Sternzeichen, um Gottheiten ihre Freiheit wieder zu geben. Als Dank dafür spendieren sie euch jeweils eine neue Fähigkeit für euren Pinsel.

Okami
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Andy Wyss

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Kaputte Brücke? Kein Problem...

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...drüber pinseln und schon ist sie repariert

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Die Spinne macht's nicht mehr lang

Okami


Andy Wyss am 06 Feb 2007 @ 13:15
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