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Onimusha - Blade Warriors: Review

  Playstation 2 


Was in Japan unter dem Namen Onimusha Buraiden auf dem Markt kam, diente ursprünglich eigentlich nur dazu, um die Wartezeit auf den dritten und letzten Teil der erfolgreichen Onimusha Reihe zu verkürzen. Man kann es also sozusagen als Geschenk von Capcom an die Fans sehen, in dem ihr die Möglichkeit bekommt, Onimusha auch mal in einer anderen Form und anderen Sichtweisen zu spielen. Grosse Namen wie Tekken und Virtua Fighter zwingen die Entwickler allerdings dazu, mehr als nur eine Übergangslösung auf den Markt zu bringen, um die Fans zu begeistern.



Onimusha Blade Warriors

Eine feste Story gibt es in Blade Warriors nicht, denn je nach dem welchen Charakter ihr von den zwölf Kämpfer spielt (weitere zwölf freispielbar), erlebt ihr eine individuelle Story. Unter den anwählbaren Charakteren tummeln sich neben den Altbekannten von der guten Seite wie Samanosuke, Jubei oder Kaede auch die ein oder andere Person von den Bösen. Das heisst also, ihr bekommt auch mal einen Einblick von den "Schatten"-Charakteren, was besonders Spieler der bisherigen Teile erfreuen wird, die noch tiefer in`s Onimusha Universum eintauchen möchten.

Gameplay

Schon nach kurzer Spielzeit ist klar, dass der Titel im Kampfsystem keineswegs so komplex ist wie ein Virtua Fighter. Zwei Knöpfe zum Zuschlagen, einen um die Seelen der getöteten Gegner einzufangen, zwei weitere zum Blocken oder Kontern und zu guter Letzt noch der Stick zum Bewegen, Ducken und Springen. Diese Aktionen lassen sich zu Combos zusammensetzen, um zum Beispiel dem Gegner mit einer Sprung-Attacke oder einem Konter-Angriff in arge Bedrängnis zu bringen.

Obwohl ihr in den Levels meist zwischen drei Ebenen hin und her hüpfen könnt, spielt sich das Ganze trotz seiner 3D Optik in 2D. Um das Kampfgeschehen aufzulockern, sind in den Levels immer wieder Kisten oder Schätze zu finden, die den Spielcharakter mit diversen Power-Ups wie Zauberattacken oder Wurfsternen ausrüstet.

Story-Modus

Der Kern des Spiels ist sicherlich der Story-Modus. Bevor ihr mit dem Modus beginnt, habt ihr noch die Wahl von insgesamt fünf Schwierigkeitsgraden, also für jeden Spieler etwas dabei! Danach könnt ihr euch mit einem der Charakteren durch insgesamt zehn Kapitel kämpfen, um dann schlussendlich dem Boss die Stirn zu bieten. Jedes Kapitel beinhaltet eine bestimmte Mission. So heisst es ein Mal, dass ihr eine bestimmte Anzahl an Gegner in einer bestimmten Zeit vernichten oder eine bestimmte Anzahl an Seelen einfangen müsst. Das Einfangen der Seelen sollten Veteranen bereits aus den älteren Onimusha Teilen kennen. Diese dienen dazu, um seinen Charakter in Eigenschaften wie Angriff, Verteidigung oder Zauber aufzurüsten, was das Bestreiten der Missionen mit der Zeit einiges erleichtert.

Die eher kurzweilige Story wird hin und wieder durch Zwischensequenzen weitergefädelt, in denen ihr auch schon mal auf altbekannte Freunde und Feinde trifft. Habt ihr die Geschichte hinter euch gebracht, kommt noch das Outro und schlussendlich, was ihr freigespielt habt. Besonders das Erspielen von neuen Charakteren, Levels und Items, stellt bei diesem Spiel den grössten Reiz dar.

Schafft ihr es nicht die zehn Kapitel abzuschliessen, könnt ihr euch auch dem Trainings-Modus widmen, um euer geschickliches Können im Kampfsystem zu verbessern.

Onimusha - Blade Warriors
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:11
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