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Overlord: Review

  Playstation 3 

Overlord ist so ein Titel, der alles ein bisschen anders macht. Ihr kennt doch die Geschichte vom starken Ritter in schimmernder Rüstung. Vergesst sie. Der Overlord ist ein ziemlich fieser Ritter in gammliger Rüstung. Und wie es sich für einen echten Bösewicht gehört, macht er sich die Finger nicht schmutzig, er lässt Finger schmutzig machen. Ob es wirklich Spass macht, so einen echten Sympathieträger zu spielen, haben wir nun auch auf der PlayStation 3 für euch ausgekundschaftet, denn auch für die Sony-Konsole ist Overlord: Raising Hell seit einiger Zeit erhältlich.

Bad Knight, good Night!

Wer genau dieser Overlord nun eigentlich ist, bleibt im Dunkeln. Fakt ist, dass ihr zu Beginn des Spiels von einer handvoll kleiner Biester, die frappierende Ähnlichkeit mit Gremlins besitzen, relativ uncharmant aus einem recht langen Schlaf erweckt werdet. Nur kurz darauf wird euch offenbart, dass ihr als Overlord jetzt der oberste Bösewicht im Land seid, da euer Vorgänger gemeiner Weise einfach um die Ecke gebracht wurde. Nun ja, that's business.

In einem Tutorial weist euch einer der Obergremlins in die grundlegende Steuerung des Spiels ein. Dazu gehört auch, wie ihr eure kleinen Handlangergremlins befehligt und Gegnern hinterher jagt. Das funktioniert auf der Konsole überraschend gut, die Belegung des Controllers wirkt zu keinem Zeitpunkt überladen oder unüberlegt. Kurz nach dem Tutorial gelangt ihr in den Turm, eure Behausung und Festung des Bösen. Naja, zumindest teilweise. Denn eben jener Turm hat unter dem Ansturm der Helden, die euren Vorgänger niedergestreckt haben, massiv gelitten und sieht nun reichlich zerbröselt aus. Das kann und darf für den neuen Oberbösewicht nicht sein und so nehmt ihr alsbald die metallenen Stiefel in die Hand und macht euch auf in die schrecklich scheussliche Welt da draussen, um zunächst das mit Teleporterfähigkeiten versehene Turmherz und nach und nach andere Bauteile für eure Turmruine zusammen zu sammeln. Dabei stellen sich euch immer wieder kleine und grosse Gegner in den Weg und es gibt Aufgaben zu erfüllen, um dem Volk zu zeigen, wie schrecklich böse ihr seid.

Wer nun denkt, ihr könnt eure Schergen, von denen ihr im Spielverlauf vier verschiedene Typen bekommt, einfach aussenden und die Drecksarbeit erledigen lassen, der täuscht sich. Natürlich müsst ihr als oberster Befehlshaber des Bösen besonders im späteren Spielverlauf und bei einer grösseren Anzahl an kommandierten Schergen ein wenig taktisches Gefühl an den Tag legen, um eure Helferlein nicht blindlings ins Verderben rennen zu lassen - und das würden sie ohne eure Führung zweifellos tun. Nun ja, manchmal auch trotz eurer Führung, aber egal.

Overlord
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Tobias Kuehnlein

Overlord


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Tobias Kuehnlein am 04 Sep 2008 @ 10:51
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