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Phantom Brave: Review

  Playstation 2 


Mit

Phantom Brave

haben wir ein Anime-Rollenspiel in der Hand, bei dem es in grossem Umfang um Strategie geht. Entwickelt wurde es im Hause Nippon Ichi, welches in Japan bereits zum festen Bestandteil der Spielebranche zählt. Ob die Europäer diesem Anime - Stil verfallen werden, können wir zwar nicht beurteilen, aber ein Review über das Spiel können wir natürlich liefern.

Nachdem das Spiel eingelegt ist wird klar, dass man etwas besser der englischen Sprache mächtig sein sollte, denn das komplette Spiel ist in Englisch. Noch nicht einmal die Hoffnung auf einen deutschen Untertitel kann bestätigt werden. Man muss dieser Fremdsprache schon gewaltig zugeneigt sein, denn auch die Menüs sind in keiner anderen Sprache gehalten. Und hier kommt auch schon das grosse Manko, denn ein Menü, welches dermassen komplex ist, nur in Englisch zur Verfügung zu haben, das raubt sicher einigen Spielern die erste Freude. Doch schauen wir uns das Spiel genauer an, wir wollen ja schliesslich nicht zu voreilig negative Schlüsse ziehen...

Im Spiel hat man zum grössten Teil keine Sprachausgabe, sondern Sprechblasen, die eben auch in Englisch beschrieben sind. Hier kann man sich wenigstens in Ruhe alles durchlesen und versuchen zu verstehen was denn da steht. Beim anfänglichen Tutorial wäre das Verständnis nicht schlecht, wenn man eine kleine Chance im Spiel behalten möchte. Dieser Lernbereich ist sehr gross ausgefallen und bietet den unerfahrenen Spielern viel Informationen, um gekonnt und sicher durch das Spiel zu kommen, wenn man es versteht.

Geschichte

Es geht um die Welt Ivoire, die aus unzähligen Inseln besteht und insgesamt bedroht wird. Der Untergang muss natürlich verhindert und die Welt gerettet werden, ist ja ganz klar. Eine dieser vielen Inseln wird von Phantomen bewohnt, unter denen auch ein zwölf jähriges Mädchen zu finden ist. Die kleine Marone lebt bei Ash, der sich als ihr Schutzengel herausstellt. Das Mädchen neigt, ausser in unterschiedliche Kämpfe verwickelt zu werden, teilweise zu sehr langen und ausgedehnten Gesprächen, die nur von Ash unterbrochen werden können. So zeigt sich hier der Stil der Japaner ganz deutlich, denn auf diesem Kontinent liebt man lange Gespräche, die manchmal etwas theatralisch wirken. Ist man von diesen Unterhaltungen nicht so sehr angetan und hat dazu noch keine Lust auf die Story, kann man die Videosequenzen weglassen. Denn vor jeder Sequenz wird man separat gefragt, ob man sie sehen will, oder nicht.



Der Kampf

Doch was wäre es für ein Spiel, wenn man nur reden müsste? Das wäre ja gar nicht japanisch genug. Hier geht es natürlich auch darum, sich in rundenbasierten Schlachten tapfer zu schlagen und mit entsprechender Strategie den Feind zu besiegen. Dazu muss man auf der Karte erst einmal die entsprechende Insel auswählen, und zu ihr hin schiffen. Man befindet sich also nun auf meistens sehr übersichtlichen und kleinen Karten, auf denen man den Überblick gut behalten kann. Wenn nun Anfangs das kleine Mädchen ganz alleine auf dem Schlachtfeld steht, dann wird man die ersten Phantome entdecken, die tatkräftig für Unterstützung sorgen. Doch wenn ein Lebewesen nicht aus festem Material besteht, muss es einen Trick anwenden, um überhaupt Schaden zufügen zu können. Dazu muss man die Umgebung mit einbeziehen, indem Marone verschiedene Dinge in Phantome verwandelt. Dabei kommt es natürlich darauf an, was man dazu verwendet, entsprechend werden die Kampfeigenschaften ausfallen. Hat man sich für einen Gegenstand entschieden, wird man allerdings nur fünf Runden die Hilfe im Kampf in Anspruch nehmen können. Dann muss das Phantom den Gegenstand wieder verlassen. Insgesamt sind auch nur acht Kämpfer gleichzeitig einsetzbar. Hat man die entsprechenden Aktionspunkte zur Verfügung, kann man sich in einem bestimmten Einsatzbereich bewegen, wie es auch schon aus ähnlichen Spielen bekannt sein dürfte. Gezogen wird während der gesamten Kämpfe immer in Runden und am Ende so einer Runde steht immer der Menüpunkt End turn zur Verfügung.

Der Plan

Wie man die beste Strategie einsetzt ist natürlich reine Übungssache, und man muss auch ein gewisses Händchen dafür haben. Allerdings kennt man die Art schon von anderen RPG´s, diese unterscheiden sich in nur wenigen Dingen. Wie üblich beginnt man auch hier mit nur schwachen Angriffen, und auch die Möglichkeiten sind noch sehr beschränkt. Allerdings wächst diese Vielfältigkeit im Laufe des Spieles, wenn man in weitere Level aufsteigt. Hat man einen Feind besiegt, erhält man einen Levelpoint, der für die Verbesserung natürlich sehr wichtig ist. Man kann hier mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen zum Ziel kommen. Mitunter gibt es verschiedene Arten von Waffen, magische Angriffe und auch Heilkräfte, die - sinnvoll eingesetzt - grosse Wirkungen haben. Doch nicht nur das ist wichtig. Die Charakterklassen, die sich bei den meisten Spielen auf ein paar wenige Auswahlmöglichkeiten beschränken, sind hier in vollem Masse vorhanden. Mit 100 verschiedenen Klassen bleibt kein Wunsch mehr offen. Und wenn doch, dann schaut man einfach beim nächstgelegenen Händler vorbei.

Phantom Brave
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:16
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