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Prey: Mooncrash: Review

  Playstation 4 

Als im vergangenen Jahr das Reboot des erfolgreichen Weltraum-Shooters Prey aus dem Jahr 2006 erschien, ging ein skeptisches Raunen durch die Redaktion. Dies lag darin begründet, dass die Neuauflage abseits des Namens nichts mit dem Original gemein haben sollte. Glücklicherweise wurde nach dem Anspielen schnell aus Skepsis pure Begeisterung, denn Arkane Studios wusste mit seiner modernen Interpretation des Klassikers spielerisch sowie inhaltlich zu überzeugen. Doch wie steht es um die kürzlich erschienene Erweiterung?

Und täglich grüßt der Typhon

In Mooncrash übernehmen wir die Rolle des Familienvaters Peter, der aufgrund eines Knebelvertrages mit dem TranStar-Konkurrenten KASMA in einer Weltraumkapsel vor einer Mammutaufgabe steht. Er muss herausfinden, warum eine TranStar-Mondstation keine Signale mehr sendet, und den Hergang eines augenscheinlichen Zwischenfalls rekonstruieren. Das Besondere dabei: Die Mondbasis kann nur im Rahmen einer Simulation betreten werden, indem Peter in die simulierten Körper von insgesamt fünf Stationsmitarbeitern schlüpft.

Je nachdem, für welchen Mitarbeiter man sich entschieden hat – zu Beginn steht nur der körperlich sehr schwache, aber mit mächtigen Psi-Kräften ausgestattete Volontär zur Verfügung –, bewegt man sich mit stark spezialisiertem Talentbaum und verschiedenen Missionszielen durch die von Typhon überlaufene Station. Indem wir die unterschiedlichen Ziele erfüllen und die Basis erkunden, gelangen wir sukzessive an immer mehr Informationen über den fatalen Zwischenfall. Außerdem erhalten wir Zugang zu neuen Arealen und anderen Stationsbewohnern. So kann der Sicherheitschef beispielsweise als Einziger schwere Gegenstände bewegen und die Ingenieurin defekte Dinge reparieren.

https://www.youtube.com/watch?v=ySVBHI2OeAg

Die Besonderheit des Spielprinzips ist die Tatsache, dass die Simulation in Form eines strikten Trial-&-Error-Prinzips wieder und wieder unter sich stetig ändernden Bedingungen durchlaufen werden muss. So besteht die Spielwelt aus Konstanten (beispielsweise Leveldesign, Fundorte) und Variablen (etwa Gegner, Umweltbedingungen), die sich von Durchlauf zu Durchlauf ändern. So kann es sein, dass in einem Spieldurchlauf der Zugang zum Labor durch eine eingestürzte Wand blockiert ist, in einem anderen hingegen werden sonst nutzbare Türen nicht mit Strom versorgt oder Areale sind verstrahlt.

Mithilfe einer stetig ansteigenden Beschädigungsstufe werden die Typhon im Verlauf des Aufenthalts stärker und bedrohlicher. Das Ideal ist, mit allen fünf Mitarbeitern in einem Simulationsdurchlauf über fünf verschiedene Fluchtwege zu entkommen. Für viele Taten wie gesammelte Fabrikatorenpläne oder getötete Typhon und für jede erfolgreiche Flucht sammelt man Simulationspunkte, die man in ein Starter-Set für die Ausrüstung des nächsten Simulationsdurchlaufs investieren kann. Um die Durchläufe mit allen Protagonisten zu bewältigen, sind genaue Orts- sowie Fähigkeitenkenntnisse der Spielfiguren unbedingt erforderlich. So kann der Volontär beispielsweise sein Missionsziel nur erfüllen, indem man ihm mithilfe der Fähigkeiten anderer Figuren den Fluchtweg in früheren Durchläufen ebnet. Hat man jedes Ziel aller Mitarbeiter erreicht, gilt Peters Vertrag mit KASMA als erfüllt.

Prey: Mooncrash
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Jessica Rehse

Jessica Rehse am 24 Jul 2018 @ 13:30
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