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Prince of Persia - The Sands of Time: Review

  Playstation 2 


Lange ist es her, als ein gewisser Herr Mechner praktisch im Alleingang ein Spiel programmierte, dass viele begeistern konnte. Geholfen hatten ihm nur sein Bruder und sein Vater, und zwar in Gebieten der Grafik und dem Sound. Vor einiger Zeit kam ein Prince of Persia 3D auf den Markt, was eine totale Enttäuschung war. Mechner wollte danach nichts mehr mit der Marke zu tun haben, bis ihn die jungen Entwickler von Ubisoft Montreal überzeugen konnten. Ob dies nun ein würdiger Nachfolger des Topsellers ist, haben wir nun getestet.



Wie eine Geschichte aus 1001 Nacht

Das Spiel beginnt mit einer relativ langen, schön gerenderten Introsequenz. Zwei Nationen im mittleren Osten befinden sich im Krieg. Mit Hilfe eines verräterischen Magiers gelingt es den Angreifern die Festung des Gegners einzunehmen. Dem jungen Prinzen, der Hauptcharakter im Spiel, gelingt es eine magische Waffe zu stehlen: Der Dolch der Zeit. Das ist ein erster Level, was als Tutorial dient, um sich mit der Steuerung zurechtzufinden. Die anderen Krieger erobern sich zudem eine riesige Sanduhr. Der ganze siegreiche Tross kehrt zusammen mit einigen Gefangenen in ihre Heimat zurück, wo der Magier erklärt, dass der Dolch eine Art Schlüssel für die Sanduhr ist. Obschon eine der Gefangenen versucht den Prinzen aufzuhalten, stosst dieser den Dolch in die Sanduhr. Das ist genau das, was der Magier wollte, denn der ausströmende Sand verwandelt die Bewohner des ganzen Schlosses in eine Art Zombies. Nur der Magier, der Prinz und die Gefangene, welche eigentlich die Prinzessin des eroberten Königreiches ist, werden verschont. Hier beginnt das Abenteuer, wo der Prinz versucht, das durch ihn verursachte Unglück rückgängig zu machen.

Die verwunschene Burg

Die ganze Geschichte zwar spielt nur in einem durch den Sand verseuchten Schloss, man merkt aber schnell, wie riesig dieses ist. Gestartet wird im Thronsaal, wo das Unglück seinen Ursprung nahm. Ziel ist der höchste Turm, wo die Sanduhr gelandet ist. Im Laufe des Spiels befindet man sich mal in riesigen Sälen, luftiger Höhe, üppigen Gärten oder düsteren Katakomben. Die Räume an sich sind, wie nicht anders zu erwarten, ziemlich karg. Wie es im Orient aber üblich ist, werden diese mit Teppichen, Kissen und Stoffen verziert. Hier merkt man auch, dass man Entwicklungen von Splinter Cell mitgenommen hat. Die Stoffe reagieren nämlich auf Berührung und passen sich sehr realistisch der Bewegung der Charaktere an. Zur weiteren Auflockerung dienen Statuen und Brunnen, die überall verstreut anzutreffen sind. Letztere sind zudem grundlegender Bestandteil des Gameplays. Wasser füllt nämlich die Lebensenergie unseres Helden wieder auf. Kleine Teiche tun da ebenfalls ihre Pflicht. Durch den Sand ist aus dem prunktvollen Schloss eher eine verlotterte Burg geworden: Brücken stürzen zusammen, Balken brechen und Fledermäuse haben sich an den verschiedensten Orten eingenistet. Somit kommt doch einiges an Dynamik ins Spiel.

Prince of Persia - The Sands of Time
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:24
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