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Pro Evolution Soccer 6: Review

  Playstation 2 

Ein schlechtes Omen? Die Verpackung des neuesten Ablegers der

Pro Evolution Soccer

-Serie ist geziert mit dem brasilianischen Stürmer Adriano, welcher zuletzt wegen seiner akuten Formschwäche temporär von Inter Mailand verbannt wurde. Und tatsächlich läuft auch dieses Jahr bei

Pro Evolution Soccer 6

nicht alles rund: Zumindest die Xbox 360-Version enttäuschte mit geringem Umfang und einer verbesserungsfähigen optischen Präsentation. Wie sich die Playstation 2-Version schlägt und ob dieses Jahr gar FIFA 07 den Genrethron für sich beanspruchen kann, erfahrt ihr bei uns!

Die spielerischen Neuerungen auf einen Blick

Nach dem gewohnt stilistisch hochwertig aufbereitetem Intro flackert das Hauptmenü auf, welches wie gewohnt alle gängigen Modi bietet. Wichtig zu erwähnen, dass sämtliche Modi, welche auf der Xbox 360-Version gefehlt haben, mit von der Partie sind. Auf die einzelnen Modi soll später noch näher eingegangen werden, denn nun stehen die spielerischen Neuerungen im Vordergrund. Eingefleischte Fans werden bereits nach einigen Spielminuten mehrere spielerische Modifikationen bemerken, welche das Spielgeschehen realistischer gestalten sollen. Zum einen wäre die etwas verlangsamte Spielgeschwindigkeit zu erwähnen. Die Passgeschwindigkeit wurde reduziert und auch die Dribblings sind einen Tick schwerer zu durchführen als noch im fünften Teil. Zum zweiten wurde der Unparteiische deutlich verbessert. Galt er im Vorgänger noch als äusserst pedantisch, pfeift er nun weniger ab und lässt viele Aktionen laufen, was dem Spielfluss natürlich deutlich zugute kommt. Darüber hinaus hat sich die Effizienz der Grätschen deutlich gesteigert: Wer von der Seite aus in den ballführenden Spieler grätscht und ausschliesslich den Ball erwischt, kann nach der Verteidigungsaktion gleich weiterpassen und einen Konter lancieren. Ein kurzes Wort zur KI: Diese agiert im sechsten Teil cleverer als je zuvor. Die Mittelfeld- und Abwehrspieler machen die Räume früh eng und Torchancen werden resolut ausgenützt. Sogar Profis werden auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zuerst Mühe bekunden.

Drittens wurde eine neue Freistossvariante hinzugefügt: Wer im Mittelfeld einen Freistoss zugesprochen erhält, kann in bestimmten Situationen mit der L1-Taste in Verbindung mit der Dreieck-Taste den Freistoss schnell ausführen. Dies bedeutet, dass sich die gegnerische Abwehr noch nicht richtig formiert hat und ihr mit einem schnellen Vorstoss die Gunst der Stunde nutzen könnt. Viertens spielt die Kondition der Spieler eine grössere Rolle als je zuvor. Bei Spitzenmannschaften ist die Kondition der Spieler für neunzig Minuten natürlich ausreichend, doch sobald mittelmässige Mannschaften zum Zuge kommen, wird eine ökonomische Spielweise unumgänglich. Denn wenn die Batterien der Spieler erst einmal leer sind, agieren sie deutlich unkonzentrierter, ungenauer und langsamer. Auswechslungen gewinnen in diesem Kontext enorm an Bedeutung und können so manchem Spiel eine entscheidende Wendung verleihen. Fünftens stehen die Abwehrspieler länger auf einer Linie und harren auf ihren Positionen. Dies erschwert etwas das Forechecking im Mittelfeld, da sich die Abwehrspieler, welche weit hinten stehen, schwer anwählen lassen. Schlussendlich wurde noch etwas an der Schusstechnik gefeilt: Die Körperhaltung und die Attribute des Spielers spielen nun bei der Schussabgabe eine grössere Rolle als noch beim fünften Teil. Bei den ersten Spielen wird diese Neuerung einige Schüsse auf das Tribünendach zur Folge haben. Spätestens nach rund zehn Spielen sind die gesamten Neuerungen jedoch in Fleisch und Blut übergegangen und bieten ein noch realistischeres Fussballspiel.

Pro Evolution Soccer 6
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Can Baris

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Can Baris am 22 Nov 2006 @ 14:05
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