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Pro Evolution Soccer: Review

  Playstation 2 


Spielinhalt

Fussball ist Fussball. So einfach kann man die Spiele aber nicht umschreiben. Um es vorneweg zu nehmen: Die Fifa Serie ist Action pur, von einigen aber auch als Actiongame verschrien, das nur sehr wenig mit wirklichem Fussball zu tun hat. Konami hat mit ihrem PES eine astreine Fussballsimulation hingezaubert, welche man am besten mit den Worten ?Rasenschach? umschreibt. PES adaptiert das Feeling vom Fussball fast perfekt. So verfügt der Ball über eine ausgesprochen reale Physik. Auch die Spieler scheinen nicht überirdisch gut zu sein und verblüffen mit ?unmöglichen? Aktionen. Sie können nur das allerwichtigste: Gepflegt Fussball spielen.

Als erstes nach dem kurzen aber schön gestalteten Intro fallen dem Spieler die Menüs auf. Ihr habt die Wahl zwischen Matches, Ligen und Meisterschaften mit National- als auch Klubmannschaften. Im Sack mit dabei hat man neu auch die FIFPro Lizenz, welche schon eine grosse Verbesserung zu den anderen Konami Titeln darstellt. Endlich haben einige Mannschaften original Namen. Wieso nur einige? Nun, leider beinhaltet die Lizenz nur 29 verschiedene Nationen, was nichts anderes zu bedeuten hat, als dass alle Südamerikanischen als auch einige Europäische Teams keine Originalnamen besitzen. So müsst ihr euch weiterhin mit einem Butatista anstatt Batistuta oder Gregs anstatt Giggs begnügen. Nicht allzu schlimm, da dem Spiel ja ein Editor beigegeben wurde, welcher eine Nachbearbeitung und anschliessende Speicherung der Daten ermöglicht. PES besitzt insgesamt auch 32 Clubteams, darunter die AC Milan, Real Madrid, ManU und natürlich auch den aktuellen Champions League Gewinner Bayern München ? im Vergleich zu den hunderten von verschiedenen Originalteams in Fifa 2002 natürlich recht wenig, aber ein guter Fortschritt zu den Vorgängern.

Ein kleines Manko beim Editor ist, dass ihr lediglich den einzelnen Spielern neue Namen und Spielnummern verpassen dürft und auch dutzende eigene Spieler erstellen. Dabei darf man das Aussehen, die Fähigkeiten und natürlich die Position auf dem Feld bestimmen. Das Ganze einfach und übersichtlich. Leider könnt ihr keine neuen Mannschaften gestalten, was euch natürlich von einer eigen erstellten deutschen Liga abhält. Also keine Borussia oder andere "Lieblingsteams"...



Steuerung

Alte ISS Hasen, welche schon den etwas actionbetonteren ?Vorgänger? auf der PS2 spielten, werden sich innert kurzer Zeit mit der Steuerung wieder vertraut machen. So könnt ihr auch hier wieder durch ein drücken der X-Taste einen Pass und mittels Dreieck dem Mitspieler in den Lauf spielen. Schuss findet ihr bei der Vierecktaste, hoher Pass beim Kreis... Natürlich könnt ihr auch wieder schöne Sprinteinlagen tätigen, dies mittels R1. Wunderschön anzusehen sind die Lobs (L1+Viereck), wenn ihr alleine vor dem Torhüter steht und das runde Leder lässig mit einem ?Lupfer? ins Tor befördert. Wiederum wird die Stärke des Schusses mittels eines Balken angezeigt, je länger und stärker ihr eine Taste gedrückt hält, umso wuchtiger wird der Schuss. Positiv: Alle Kommandos gehen ohne Verzögerung gut und direkt von der Hand ? super!

Gameplay

Das wichtigste am Spiel ist neben der Steuerung natürlich auch das Gameplay. Dieses kann, wie die Steuerung auch, perfekt überzeugen. Es ist nun nicht mehr wie in der Fifa-Serie möglich, innert kürzester Zeit gegen den Gegner zig Tore zu schiessen, welche dazu alle noch wunderschön in das Lattenkreuz befördert werden. Nein, hier muss man doch mit einer ganzen Portion Taktik vorgehen und die gegnerischen Spieler mit einigen Tricks umgehen um alleine vors Tor zu gelangen. Dies bedeutet aber noch lange kein Goal, denn der Torhüter ist abgebrüht und reagiert jeweils sehr überzeugend. Perfekte Paraden reihen sich an einige kleine Fehler welche von ihm begangen werden, diese sind aber äusserst selten ? ein kleiner Oliver Kahn. Wenn man einmal den gegnerischen Spieler vorbeiziehen liess und nur noch ein Notbremsefoul hilft, könnt ihr eines sicher sein, nämlich dass die rote Karte im Anmarsch ist. Der Schiri reagiert sehr realitätsnah. Der daraus resultierende Freistoss wird mittels ?Hintermannkamera? ausgeführt: Einer der Kritikpunkte im Spiel, da so präzise Schüsse fast nicht möglich sind!

Technik

Die Grafik kann aus meiner Sicht als gelungen bezeichnet werden. Die Spieler sind gross und schön modelliert, bewegen sich aber nicht so geschmeidig wie die Kollegen in Fifa 2002. Aber die beeindruckenden Arenen, welche wiederum nur von Pappmännchen besucht werden, heben dieses Manko etwas auf.

Der Sound und dessen Effekte können wie schon die Grafik überzeugen. Es macht Spass, wenn man als Heimmannschaft der Franzosen in einem Stadion, nachdem man in Rücklage gefallen ist, mit ?allez les bleues!? nach vorne gepeitscht wird. Gelungen.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:29
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