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Project CARS 2: Review

  Playstation 4 

Die beliebte Rennsimulation Project CARS von Slightly Mad Studios geht in die zweite Runde. Wie sich die Fortsetzung, die wie ihr Vorgänger sehr stark auf ein realistisches Fahrgefühl setzt, in der Praxis schlägt, zeigen wir euch in unserem Test.

Spielt on- und offline oder stürzt euch in die Karriere

Beim Start des Spiels stehen euch unterschiedliche Spielvarianten zur Wahl. Der umfangreichste ist der Karrieremodus, auf den wir gleich noch näher eingehen werden. Darüber hinaus können wir ein benutzerdefiniertes Rennen erstellen und uns im Kampf gegen die KI austoben sowie einen privaten Test absolvieren und dabei die einzelnen Rennstrecken sowie ihre Eigenarten in Ruhe kennenlernen. Wer sich gerne mit anderen Spielern messen möchte, kann die Funktion "Online Browsen" nutzen und einem Multiplayer-Spiel beitreten oder im Rahmen von Community-Events auf vorgegebenen Strecken im Zeitfahren gegen Mitspieler antreten. Wer lieber selbst die Kontrolle hat, kann selbstverständlich auch ein eigenes Online-Event erstellen.

Um mit der Karriere starten zu können, müssen wir zunächst einen neuen Fahrer anlegen. Hier haben wir leider lediglich die Möglichkeit, einen Namen sowie die Nationalität festzulegen, ohne dass wir unser Alter Ego selbst designen können. Sind die ersten Schritte gemacht, geht es an die Wahl der Rennklasse. Wir können selbst entscheiden, ob wir ganz unten bei den Karts anfangen und uns nach oben arbeiten oder direkt in unserer bevorzugten Klasse wie der Formula Renault 3.5, der GT4 oder der Formula A einsteigen. Anschließend lässt sich noch eine Serie in der gewählten Klasse auswählen, außerdem können wir uns für einen gekürzten oder vollständigen Rennkalender entscheiden. Durch das Absolvieren der Startserien lassen sich wiederum weitere Serien der jeweiligen Klasse freischalten. Bevor es richtig losgeht, dürfen wir uns noch für eines der verfügbaren Fahrzeuge entscheiden, die wir je nach persönlichem Geschmack lackieren können. Um zusätzliche Fahrzeuge freizuschalten, müssen wir die Wagen der unterschiedlichen Hersteller in den Karriererennen nutzen, um auf diese Weise Affinitätspunkte zu sammeln. So lassen sich nach und nach neue Autos von Marken wie Ferrari, Ford, Audi oder Lamborghini nutzen. Ist die Entscheidung für unser erstes Gefährt gefallen, unterschreiben wir unseren Vertrag und können anschließend in die Karriere starten.

Ergänzend zu den gewöhnlichen Rennen bietet uns die Karriere die Möglichkeit, uns für verschiedene Einladungs-Events zu qualifizieren, indem wir vorgegebene Herausforderungen bestehen. Hierzu gehört zum Beispiel, eine bestimmte Anzahl an Runden zu absolvieren oder Siege und Podestplatzierungen einzufahren. In den Einladungs-Events können wir dann zum Beispiel historische Fahrzeuge steuern oder auch an einer Hot-Wheels-Challenge teilnehmen. Dank der Events ist wenigstens für einen gewissen Rahmen im Karrieremodus gesorgt, der leider sonst recht rudimentär ausgefallen ist und sich von Rennen zu Rennen bewegt. Hier wäre der Einsatz von Sequenzen oder eines gewissen Story-Hintergrunds, wie wir es beispielsweise bei der aktuellen F1-Ausgabe gesehen haben, durchaus wünschenswert gewesen.

Passt das Spiel an eure Bedürfnisse an

Um sowohl Anfängern als auch Rennprofis das optimale Spielerlebnis zu gewährleisten, bietet Project CARS 2 sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, mit denen ihr das Spiel an eure eigenen Fähigkeiten und Vorlieben anpassen könnt. So habt ihr bei einem benutzerdefinierten Rennen beispielsweise die Chance, ein beliebiges Datum für euer Rennen festzulegen, was dann wiederum Auswirkungen auf die vorherrschende Jahreszeit und das zu erwartende Wetter hat. Auch dieses könnt ihr stark beeinflussen, indem ihr eurem Spiel bis zu vier Wettervorhersagen hinzufügt. Hier stehen unter anderem Optionen wie heiteres Wetter, leichter Regen, Gewitter oder gar ein Schneesturm zur Wahl, wodurch ihr euch und eure Fahrkünste auf die Probe stellen könnt. Dank des dynamischen Wetters in Project CARS 2 verändert sich selbiges während des Rennens, was nicht nur den Realismus erhöht, sondern auch eure Anpassungsfähigkeit testet. Auf diese Weise könnt ihr euch immer wieder neue Herausforderungen zusammenbasteln und euch auch längerfristig Ziele setzen. Und eines sei an dieser Stelle gesagt: Die Veränderungen des Wetters sind definitiv nicht nur optischer Natur, sondern haben enorme Auswirkungen auf das Verhalten eures Fahrzeugs, wodurch es bei regennasser Fahrbahn deutlich schwieriger ist, den Wagen unter Kontrolle zu halten und ein hohes Tempo zu fahren. Hier spielt die Rennsimulation all ihre Stärken aus und lässt uns das eine oder andere Mal hinterm Lenkrad verzweifeln, weil der Rennwagen einfach nicht das macht, was wir gerne hätten.

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Daniel Walter

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Daniel Walter am 02 Okt 2017 @ 17:50
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