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Project Snowblind: Review

  Playstation 2 

Das Shooter-Jahr hat gerade erst begonnen und mit

Project: Snowblind

steht uns schon der erste potenzielle Hitkandidat ins Haus. Nach unserer ersten Vorabversion waren wir frohen Mutes und erwarteten die Testversion mit Spannung. Nun verraten wir euch, ob sich die finale Fassung an die Spitze des Ego-Shooter-Genres geschossen hat, oder doch nur Mittelware geblieben ist.



Story

Der Spieler schlüpft in die vorerst lebendige Haut von Nathan Frost. Ihr habt richtig gelesen, Frost wird danach bei einem Einsatz schwer verletzt und erliegt seinen Wunden im Spital. Da die Story jedoch im Jahre 2065 spielt und in Zukunft natürlich mehrere Methoden zur Wiederbelebung bekannt sind, flicken euch die Ärzte kurzerhand wieder zu einem biomodifizierten Soldaten zusammen. Ab diesem Zeitpunkt habt ihr mehrere Gaben zur Verfügung, welche allgemein als Nano-Fähigkeiten bezeichnet werden. So ist es Frost später möglich, durch Wände zu sehen, sich durch ein energetisches Feld zu schützen, die Umgebung zu verlangsamen und Elektrostösse zu entsenden.

Nun aber zur Hintergrundgeschichte: Im vorher genannten Jahre 2065 herrscht ein grosser Konflikt im Osten, genauer gesagt in Hong Kong. Dort weitet sich nämlich eine Untergrundorganisation immer weiter aus, die den mysteriösen Namen 'Republik' trägt und wie eine Guerilla zu funktionieren scheint. Als der Konflikt globale Ausmasse anzunehmen droht, beschliessen eine Hand voll Friedenstruppen gegen die Bedrohung anzukämpfen und sie zu eliminieren. Die Story wirkt zwar sehr spannend, wird im fertigen Spiel jedoch nur spärlich vorangetrieben und verblasst eher im Hintergrund, denn eine tragende Rolle zu spielen. Weiterführende Zwischensequenzen muss man hier mit der Lupe suchen, angesichts des Potentials etwas schade wie wir finden.

Gameplay

In Project: Snowblind wird Abwechslung gross geschrieben. Hier erwartet den Spieler keine sinnlose Schiesserei, bei welcher es nur gilt den Abzugsknopf zu betätigen. Zwar gibt es auch hier massig Action zu bewundern, doch der Titel hat noch viel mehr zu bieten: Da wären beispielsweise die Fahrzeuge, an welchen sich Frost bei seinen Einsätzen bedienen kann. Neben einem handelsüblichen PKW über eine sogenannte Hydra, einem Fahrzeug mit montierten Maschinengewehren, bis hin zum riesigen Kampfroboter findet man hier alles. Besonders der Kampfroboter weiss zu gefallen und so mutiert Project: Snowblind kurzerhand zu einem Mini-Mechassault.

Wer seine Stärken eher im leisen infiltrieren sieht, kann auch andere Lösungsansätze anstreben. Der Gebrauch von Waffen muss nämlich nicht immer sein. Besonders wenn man die Nano-Fähigkeit besitzt, mit welcher man sich unsichtbar machen kann, ist das Schleichen eine gute Taktik. Feuert ihr jedoch einen Schuss ab, ist es vorbei mit der Tarnung. Die Fähigkeiten brauchen übrigens stets eine bestimmte Menge von Energie, welche euch unterhalb eurer Lebensanzeige angezeigt wird und nach einiger Zeit gegen Null tangiert. Doch dank den vielen Medipacks und Nachladezellen herrscht nur temporär Mangel an der wichtigen Energie.

Nathan Frost ist ein traditioneller Einzelkämpfer. Demnach erwartet den Spieler keine grosse Interaktion mit einem Team. Ab und an trefft ihr einige Kameraden, welche aber schnell wieder das Zeitliche segnen, so dass ihr kurzerhand wieder alleine weiter müsst. Im Spiel seid ihr stets mit eurem Chef verbunden, der euch weitere Anweisungen gibt.

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Admin am 29 Mrz 2005 @ 21:04
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