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Resident Evil - Outbreak: Review

  Playstation 2 


Wie ein Zombie ist die Resident Evil-Serie schwer tot zu kriegen. Die Horror-Adventures verfolgen uns nun schon fast seit Release der ersten Playstation. Was am Anfang noch toll war, muss nicht auch heute noch überzeugend sein. Früher oder später wird auch das leckerste Fleisch fad oder sogar ungeniessbar, wenn es immer wieder aufgewärmt wird.



Resident Evil wurde gespielt, sogar exzessiv von den Fans weltweit gezockt, dann verfilmt und zwischendrin immer wieder fortgesetzt - selbst auf der Leinwand fand der Gruselschocker seinen Nachfolger. Nur wenige Eingeweihte steigen bei der Serienflut überhaupt noch durch, wie die einzelnen Ableger in welcher Reihenfolge auf den Markt kamen. Da gibt es die Teile Resident Evil 1 bis 4, Resident Evil Code Veronica, Resident Evil Dead Aim, Resident Evil Zero - und wenn die Zombies nicht gestorben sind, wandeln sie noch heute über unsere Bildschirme. Echte Hardcore-Fans sind genauso wenig von der Serie abzubringen, wie die Zombies von ihrem Lebenswillen. Früher oder später muss die Luft einfach raus sein. Die Zeit dafür scheint unaufhaltsam näher zu rücken. Mit dem neusten Ableger, Resident Evil Outbreak, werden alte Traditionen gebrochen, sogar ein ersehnter Online-Modus in der US- und Japan-Version eingeführt, und trotzdem wird klar: Es spielt sich noch immer genauso wie all die anderen Teile.

Totgesagte leben länger

Fangen wir mal mit den Neuerungen der Serie an. Es gibt einen Online-Modus. Juchhu! Aber nur mit der US- oder der japanischen Version. Jubel! Die Online-Unterstützung wurde für den europäischen Markt komplett gestrichen. Aber schon nach den ersten Probespielen in den Online-Welten wird klar, dass sich die Entwickler den Modus sowieso hätten schenken können. Ok, es ist toll, endlich nicht mehr allein gegen Horden von Untoten antreten zu müssen. Geht ihr mit dem Spiel und eurer Playstation 2 ins Datennetz, stehen sich bis zu vier menschliche Teilnehmer gegenüber. Alle können frei in der Umgebung agieren, Gegenstände mit anderen austauschen und sich schützend vor die Kameraden werfen. Bis dahin klingt das ja noch schön und gut. Was aber in PC-Spielen und auch vielen anderen Konsolen-Titeln mittlerweile schon unterster Standard ist, entpuppt sich in spielerischer Hinsicht als relativ nutzlos. Denn die Möglichkeit, mit euren Mitspielern zu kommunizieren, fehlt fast gänzlich. Klar, wo es keine Tastatur gibt, können auch keine Kommandos eingetippt werden. Dafür habt ihr in Resident Evil Outbreak lediglich den rechten Stick zur Verfügung. Den drückt ihr einfach in eine Richtung und schon stehen auf dem Screen Textbotschaften wie Danke vielmals, Los! oder Sie müssen mir helfen!. Geübte Spieler weisen per Fingerzeig den anderen Spielern eine Wegrichtung. Blöd nur, wenn die gerade eine ganz andere Kameraperspektive haben und eure Figur gar nicht sehen können. Soviel zum Online-Modus. Ansonsten spielt sich Resident Evil Outbreak fast genauso wie die anderen Teile. Auch der Solo-Modus ist ziemlich der Alte geblieben. Der europäischen Fassung des Spiels ging also nicht besonders viel verloren.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:46
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