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Resident Evil - Revelations: Review

  Playstation 3 

Bereits seit einiger Zeit blicken Resident-Evil-Spieler neidisch auf den Nintendo 3DS. Der Grund dürfte relativ klar sein, denn mit Resident Evil: Revelations kam ein Exklusivtitel für den Handheld auf den Markt, der relativ gute Kritiken erhalten hat. Nun ist ein wenig Zeit vergangen, und auch der Neid lässt langsam nach. Schliesslich hat sich Capcom dazu entschlossen, das Abenteuer noch einmal für die grossen Systeme umzusetzen. Was hat die frische Portierung wirklich zu bieten?

Auf hoher See

Die Resident-Evil-Reihe gehört zu den Serien, die nun schon seit gefühlten Ewigkeiten besteht und in den meisten Fällen auch durchaus begeistern konnte. Doch besonders die langjährigen Fans fragen sich allmählich, ob der Zenit nicht bereits überschritten wurde. Der sechste Hauptteil etwa konnte nur noch mit Bombast-Action und etlichen Ballerorgien für Aufsehen sorgen und hatte damit so gar nichts mehr mit den Horrorelementen der alten Zeit gemein. Zwischendurch erschien allerdings noch Resident Evil: Revelations, das eine Mischung aus modernen und klassischen Einlagen bieten möchte. Ist damit der versöhnliche Grundstein seitens Capcom gelegt, oder werden die Anhänger abermals verschreckt?

Doch eins nach dem anderen. In Resident Evil: Revelations kehrt man zu keinem bekannten Handlungsort zurück, und ebenso gibt es kein Umbrella, das in einem geheimen Labor Experimente durchgeführt hat. Berühmte Akteure sind trotzdem vorhanden, sodass man sich vor allem über die Rückkehr von Jill und Chris freuen darf, die inzwischen beide für eine Organisation arbeiten, die sich dem Kampf gegen den modernen Bioterrorismus verschrieben hat. Daher dreht sich dieses Mal alles um die Mannen von Il Veltro, die vor knapp einem Jahr das gefürchtete Virus auf eine ganze Stadt losgelassen haben. Die Regierung musste zu drastischen Schritten greifen, und letztlich war von der Stadt nicht mehr übrig als ein Häufchen Asche. Die besagte Organisation wurde zerschlagen, allerdings gibt es nun Anzeichen für eine Wiederkehr.



Auf der Suche nach ersten Hinweisen rücken Chris und seine Partnerin aus, um ähnliche Auswüchse bereits im Keim zu ersticken. Nachdem der Kontakt allerdings abbricht, machen sich ebenso Jill und Parker auf den Weg. Die Recken werden auf ein scheinbar verlassenes Kreuzfahrtschiff mitten auf dem offenen Meer gelotst, wo es allerdings nur so vor untoten Kreaturen wimmelt. Der Spieler schlüpft neben Hauptcharakter Jill zwischendurch auch immer wieder für kurze Abschnitte in die Rolle von anderen BSAA-Agenten, sodass man den Fall an verschiedenen Fronten aufklären muss und dadurch Stück für Stück Hinweise sammelt, die zum Begreifen des Falls wichtig sind.

Resident Evil: Revelations ist in episodischer Form aufgebaut. Man bekommt zu Beginn jeder Folge eine Rückblende, sodass den Geschehnissen auch gefolgt werden kann, wenn eine Weile nicht gespielt wurde. Die Erzählweise ist durchaus gelungen und wird mit verschiedenen Zwischensequenzen unterstützt. Die Handlung ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Letztlich offeriert sie nichts Neues, da der Bioterrorismus in jedem Teil die führende Rolle spielt. Die Charaktere erfreuen sich einer relativ soliden deutschen Synchronisation, wobei nicht alle Stimmen gut vertont wurden. Die Figurengestaltung selbst ist zum Teil etwas einseitig. Richtige Tiefe findet man also eher selten vor.

Resident Evil - Revelations
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Daniel Dyba

Resident-Evil---Revelations


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Daniel Dyba am 07 Jun 2013 @ 02:19
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