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Resident Evil 4: Review

  Playstation 2 

Der Name Resident Evil steht bei Videospielern für absoluten Kult. Kaum eine Serie von Spielen ist so bekannt und beliebt, dass selbst Nichtspieler den Namen kennen und wissen, worum es dabei in etwa geht: Ein zwielichtiges Unternehmen mit zweifelhaften Experimenten, diverse Helden und vor allem Zombies. Bereits seit vielen Jahren lassen sich Gamer freiwillig in düsteren Gegenden erschrecken und jagen. Doch auch Resident Evil hatte mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. Die letzten Teile waren bei den Hardcore-Fans noch immer sehr beliebt, doch irgendwie machte sich langsam ein Gefühl wie "Das hatten wir doch alles schon einmal" breit. Mit

Resident Evil 4

wurde die Reihe auf dem Gamecube wieder an die Spitze der Videospiele katapultiert. Auf der Playstation 2 sieht das ganz ähnlich aus.



Teil 4 auf der Playstation 2?

Ja, es war schon ein sehr merkwürdiger Verlauf der Dinge. Zunächst sollte Resident Evil 4 exklusiv für Nintendos Gamecube erscheinen, doch zusammen mit der Fertigstellung eben dieser Fassung hiess es dann, dass auch für die Playstation 2 eine Version erscheinen soll. Die Cube-Fassung konnte eine fette Wertung nach der anderen absahnen und viele Spieler meinten schon "Schade Sony, aber das kriegt ihr auf der PS2 nicht hin!". Denkste! Das neue Resident Evil schlägt auch auf Sonys aktueller Konsole ein wie eine Bombe.

Das liegt vor allem daran, dass die Version technisch sehr gut mithalten kann. Zwar ist das Bild auf dem Cube doch deutlich besser, da vor allem die Farben reichhaltiger, die Bildschärfe besser und die Lichteffekte cooler sind. Insgesamt aber gehört das Spiel dennoch zu den am besten aussehenden Titeln für die Playstation 2. Wirklich weltbewegend ist der Unterschied nämlich nicht. Allerdings sind die Ladezeiten ein wenig länger als auf dem Cube. Zwar müsst ihr auch hier nicht damit rechnen, dass bei jeder Tür wieder neu geladen werden muss, doch die vorhandenen Ladezeiten schlagen mit etwa fünf bis zehn Sekunden zu Buche. Also auch hier kein Genickbruch, aber dennoch langsamer als auf dem Würfel.

Als Entschädigung für die technischen Nachteile bekommen PS2-Besitzer dafür einige inhaltliche Boni spendiert. Neben ein paar neuen Kostümen, die allerdings niemanden zum Neukauf bewegen dürften, ist vor allem der neue Geschichtszweig interessant. Habt ihr das Spiel erst einmal beendet, dürft ihr in die Rolle von Ada Wong schlüpfen und satte fünf Szenarios aus ihrer Sicht bestreiten. Damit sind einige weitere Stunden Spielspass gesichert. Vor allem aber wird die Geschichte von Resident Evil 4 noch tiefer gehend beleuchtet, denn anscheinend war nicht alles, was Leon im Hauptteil des Spiels widerfahren ist, purer Zufall. Der Schwierigkeitsgrad scheint sich übrigens konstant fortzusetzen, denn alleine der Anfang mit Ada schlägt schon ordentlich auf die Nerven. Dafür werdet ihr aber auch mit brandneuen Zwischensequenzen und einer sexy Protagonistin belohnt.

So viel zu den Neuerungen. Aber worum geht es bei Resident Evil 4 überhaupt? Falls ihr die Cube-Fassung noch nicht gespielt habt, solltet ihr unbedingt dranbleiben und weiterlesen. Resident Evil lebt seit dem ersten Teil von Zombies und der Geschichte um die Umbrella Corporation. Schon im Intro von Nummer vier der Schock: Kein Umbrella mehr, auch die Zombies sind fort. Ein Schock für absolute Hardliner der Serie, für die ein solches Spiel ohne Zombies überhaupt nicht vorstellbar ist. Resident Evil hat sich spürbar verändert, für manch einen Spieler sogar deutlich zum Besseren. Besonders die letzten Teile der Reihe hatten häufig einen faden Beigeschmack, da irgendwie alles schon einmal in irgendeiner Form dagewesen ist. Zombies hier, Zombies da, Achtung vor Fenstern und Schränken und so weiter.

Resident Evil 4
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 10 Nov 2005 @ 13:47
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