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Resistance - Fall of Man: Review

  Playstation 3 

Nun ist es endlich soweit. Nicht mehr lange, dann erscheint auch hierzulande die PlayStation 3 und das lange Warten hat endlich ein Ende. Sony bietet dem wartenden Spieler natürlich auch ein ausführliches Spiele-Lineup. Ein Titel darunter ist jedoch schon seit längerem ein Geheimtipp - Resistance: Fall of Man. Im vorigen Monat haben wir uns den Titel schon etwas genauer angeschaut und haben euch verraten, dass hier etwas grosses auf uns zukommt. Ob der Titel nun die hohen Erwartungen erfüllen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Weltkrieg einmal anders

Die Geschichte von Resistance: Fall of Man ist im Jahre 1951 in einer anderen Zeitlinie angesiedelt. Obwohl der verheerende zweite Weltkrieg nie stattgefunden hat, liegen die meisten Städte auf dem Planeten in Schutt und Asche. Der Grund dafür ist ein fehlgeschlagenes Gen-Experiment und die daraus entstandene neue Rasse herrscht nun über den Planeten. Die sogenannten Chimera sind knapp zwei Meter gross, haben messerscharfe Beisserchen und ein Kühlaggregat auf dem Rücken. Ob die russischen Forscher, auf die das fehlgeschlagene Experiment zurückgeht, einfach zuviel Wodka während der Testphase verschlungen haben, ist nicht bekannt. Eines ist jedoch sicher: Das Virus verbreitet sich rasend schnell und es ist kein Kraut dagegen gewachsen. Dies ist so nicht ganz richtig - es gibt ja noch euch! Als die Biester England in Angriff nehmen, wird der US-Marine Nathan Hale dahin verschifft, um die Chimera endgültig auszuschalten. Ihr habt es schon bemerkt, ihr schlüpft in die Rolle von Nathan und beginnt von nun an die Jagd nach dem Virus.

Zu Beginn werdet ihr euch irgendwie wie in Call of Duty fühlen. Ein Déjà Vu nach dem anderen wird euch heimsuchen, denn auch hier liegt die Welt in Trümmern und graue, gedämpfte Farbtöne dominieren euren Bildschirm. Die einzelnen grün bekleideten Soldaten und die lodernden Flammen bringen ein wenig Farbe ins Gemetzel. Doch ihr werdet schnell feststellen, dass ihr euch in einem völlig anderen Spiel befindet - spätestens nach der ersten Chimera-Angriffswelle. Denn das Resultat des fehlgeschlagenen Gen-Experiments tritt am liebsten in Horden auf und erinnert mit sechs Augen und aufgerissenen Mäulern in keinster Weise an Wehrmachtsoldaten. Dank der gelungenen KI lassen sich die Biester auch nicht leicht ausschalten. Sie suchen Deckung und rufen auch gerne Mal grössere Biester zur Verstärkung. Wenn es ganz böse kommt, umkreisen euch die Monster und heizen euch richtig ein. Um gegen diese aggressive Vorgehensweise bestehen zu können, bleibt euch nur eine Möglichkeit: Beinharte Verteidigung mit allen Mitteln, die ihr besitzt.

Gib Gummi, Baby

Resistance ist ein Shooter der alten Garde: Ausser herumzulaufen und mit mächtigen Wummen alles wegzuputzen, habt ihr nicht allzuviel zu tun. Trotz Virusinfektion bekommt euer Alter Ego keine zusätzlichen Fähigkeiten wie es zum Beispiel bei Jack Carver aus Far Cry der Fall war. Dementsprechend ist die Steuerung recht simpel ausgefallen: Laufen, zielen und auf alles ballern was sich bewegt - dies schafft nun wirklich jeder. Die Entwickler haben sich neben dem etwas linearen Spielablauf jedoch bei den Waffen schön ausgetobt. Denn jede Waffe wurde mit extrem viel Liebe zum Detail entworfen. Die einzelnen Modelle mit ihren Schläuchen, Einkerbungen und Schrauben kommen vor allem auf einem HD-tauglichen Fernsehgerät voll zur Geltung. Des Weiteren besitzt jede Knarre neben der Standardfunktion noch einen sekundären Feuer-Modus. Damit könnt ihr beispielsweise Granaten werfen, durch das Zielfernrohr weit entfernte Gegner entdecken, durch Wände feuern oder Gegner markieren und diese dann mit zielsuchenden Raketen ausser Gefecht setzen. Wenn ihr auf euren Streifzug durch die diversen Szenarien neue Schiessprügel findet, wandern diese in euer Inventar und ihr könnt jederzeit auf diese zurückgreifen. Euer überdimensionaler Rucksack besitzt soviel Platz, dass ihr so viele Waffen mit euch rumschleppen könnt, wie ihr wollt - ein Limit gibt es nicht. Sollte euch einmal der Saft ausgehen, braucht ihr euch nicht zu sorgen, denn am Schlachtfeld gibt es immer massig Munition.

Resistance - Fall of Man
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 20 Mrz 2007 @ 00:01
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