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Resistance 3: Review

  Playstation 3 

Das Sommerloch ist beendet, und Sony bläst mit seinen exklusiven Titeln diesen Herbst zur Offensive. Den Anfang macht an dieser Stelle Resistance 3. Das Videospiel stellt den bereits dritten Teil der beliebten Shooter-Serie dar und will sich mit jeder Menge Blei ein weiteres Mal die Gunst der PlayStation 3-Besitzer einverleiben. Gelingt dieser Versuch oder manövriert sich Insomniac Games mit dem dritten Versuch ins belanglose Shooter-Abseits?

Auf in den Widerstand!

Die Resistance-Reihe beherbergt zwar viele futuristische Elemente, darunter Raumschiffe und hochtechnisierte Waffen, handelt aber trotzdem in der Vergangenheit. In den 1950er-Jahren spielt die Serie und erzählt von einem tödlichen Virusausbruch. Dieser Erreger sorgt dafür, dass Menschen in Bestien verwandelt werden und ihr Dasein fortan mit Hass und Zerstörung fristen. Der Grossteil der Erdbevölkerung wurde bereits von dem Virus infiziert oder durch die feindliche Rasse ausgelöscht. Nicht gerade die besten Aussichten, um als Mensch eine hohe Lebensspanne zu erreichen.



Im dritten Teil begibt man sich in die Rolle von Joseph Capelli, einem robusten und zum Teil beliebten Widerstandskämpfer. Eigentlich würde er nichts lieber tun, als sich voll und ganz seiner Frau und seinem Kind zu widmen. Der gnadenlose Krieg hält jedoch andere Pläne für den Protagonisten bereit. Ein Forscher vermutet die Lösung zur Beseitigung der Bestien nämlich im fernen New York. Zwar glaubt der Held des Titels nicht wirklich an den Plan, doch um die Möglichkeit einer besseren Zukunft auszuschöpfen, schliesst er sich dem in die Jahre gekommenen Forscher an. Gemeinsam versuchen sie, den Weg nach New York zu überleben, und treffen dabei unterwegs auf zahlreiche Widerstandszellen. Der Pfad ist mit vielerlei Hindernissen gepflastert. Nicht immer ist Hilfe von den Menschen selbstverständlich, und ebenso versuchen die Bestien mit aller Kraft, die Pläne des Gespanns zu durchkreuzen. Die komplette Kampagne darf übrigens mit einem weiteren Freund kooperativ absolviert werden. Das geht entweder online oder eben offline im Splitscreen. Der obligatorische Mehrspielerpart fehlt allerdings auch nicht und bietet Platz für 16 Teilnehmer. Durch Abschüsse erhält man Erfahrungspunkte und kann im Rang aufsteigen sowie die Waffen verbessern. Dank der netten Schiesseisen und der Energieschilde sind hier einige taktisch angehauchte Auseinandersetzungen möglich.

Die Handlung ist geprägt von der Suche nach der passenden Route und hat dank der zahlreichen Stationen, die der Spieler durchläuft, immer wieder nette Geschichten einzelner Figuren zu bieten. Die Entwicklung des Plots ist besonders zum Ende hin zwar nicht immer nachvollziehbar, aber dennoch kann die Handlung als gelungen bezeichnet werden. Die toll in Szene gesetzten Zwischensequenzen bringen einen immer mal wieder auf den neuesten Informationsstand, was durch zu findende Dokumente im Spiel zusätzlich ergänzt wird. Ein Grund, weshalb die Story trotz einiger Schwächen funktioniert, ist nicht nur die grösstenteils solide deutsche Synchronisation, sondern vor allem auch die Atmosphäre. Sie umgibt den kompletten Titel und sorgt dafür, dass man sich wirklich in diese bedrohliche Welt hineinversetzen kann. So stehen zum Beispiel an vielen Stellen Radios herum. Sie erzählen kleine Geschichten von Personen und Gruppen, die sich überall verteilt auf dem Globus befinden. Solche Auswüchse machen das Ausmass der Virusinfektion klar und unterstützen die Stimmung ungemein.

Resistance 3
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Daniel Dyba


Resistance-3


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Daniel Dyba am 11 Sep 2011 @ 12:37
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