GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Ridge Racer 7: Review

  Playstation 3 

Mittlerweile gehören Arcade-Raser zur Videospielindustrie wie das Amen zum Gebet. Einer der Veteranen in diesem Genre ist ohne Zweifel Ridge Racer. Wenn Sony bis dato eine neue Spielkonsole veröffentlicht hat, war Bandai Namco mit einem neuen Teil immer mit von der Partie. Natürlich ist es bei der neuen PlayStation auch so der Fall. Ob Ridge Racer 7 jedoch überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Test. Johnny, lass die Motoren an!

Eines gleich vorweg: Im Grossen und Ganzen können all diejenigen Ridge Racer 7 im Regal stehen lassen, die den letzten Teil auf der Xbox 360 bereits ausgiebig gespielt haben. Wie bei den älteren Teilen wurden auch im neuesten Werk zahlreiche Strecken wiederverwertet. In Ridge Racer 7 sind von den insgesamt einundzwanzig Strecken gerade einmal sechs neue mit von der Partie. Und diese PlayStation 3-exklusiven Strecken sind ehrlich gesagt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die restlichen fünfzehn Kurse kennen Serienkenner bereits aus dem Vorgänger, welcher auf der Xbox 360 im vorigen Jahr erschienen ist. Den einzelnen Dschungel-, Stadt- und Höhlenpisten fehlt es am Ende am gewissen Etwas. Neben den bereits bekannten Strecken findet ihr auch wieder die typischen Modi: Im World Tour-Modus nehmt ihr die Karriere in Angriff, in der ihr euch vom Niemand zum Raserprofi hochdriftet. So schaltet ihr während eurer Reise durch die Karriere immer neue, schnellere und flinkere Fahrzeuge frei. Wenn ihr dann auch noch die ersten Rennen für euch entscheidet, bekommt ihr dafür natürlich Kohle. Diese investiert ihr dann in neue Bauteile wie zum Beispiel ein leichteres Bodykit oder leistungsstärkeren Nitro. Wie schon in den Vorgängern spielt auch hier der Nitroboost eine essentielle Rolle. Nur, wer sein Gefährt elegant durch die Kurven driften lässt, kassiert dafür den wichtigen Nitro. Wenn sich ein Kanister gefüllt hat, könnt ihr durch einen simplen Knopfdruck den Nitroboost loslassen und an den Konkurrenten vorbeiheizen. Denn nur wer gut taktiert hat auch am Ende eine Chance auf das Siegertreppchen. Im Time-Attack- oder Arcade-Modus geht es ein wenig unkomplizierter zur Sache. Hier stehen euch schon von Anfang an zahlreiche Flitzer und Schauplätze zur Verfügung.

Kein Platz für Loser

Waren die Vorgänger noch alle schön leicht und zugänglich in Sachen Schwierigkeitsgrad, hat dieser Teil in dieser Sparte jedoch kräftig zugelegt. Auf der einen Seite fahren die dreizehn Konkurrenten deutlich aggressiver, auf der anderen Seite scheint es so, als würde das Nitro-System eurer Konkurrenten besser funktionieren als euer eigenes. Selbst wenn ihr jede Kurve optimal nehmt und jede Gelegenheit nutzt, um zu driften, haben eure Widersacher immer mehr Nitro als ihr selbst. Dadurch wird jedes Rennen zum Drahtseilakt und der Frustfaktor kann vor allem bei Anfängern schon einmal in die Höhe schiessen - schade. Des Weiteren fährt die Konkurrenz wie auf Schienen und winzig kleine Fehler könnten euch schon euren Sieg kosten. Wer hier nicht voll konzentriert fährt, hat keine Chance, auf das Siegertreppchen zu steigen. Das mag Profis vielleicht freuen, aber Einsteiger wird dies abschrecken. Die KI hingegen ist doof wie eh und je. Die CPU gesteuerten Karren fahren stur auf der optimalen Linie und ihr werdet auch im neuesten Teil der Serie weder waghalsige Manöver noch Unfälle sehen.

Ridge Racer 7
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Hanin

Ridge-Racer-7


Ridge-Racer-7


Ridge-Racer-7


Ridge-Racer-7


Daniel Hanin am 19 Mrz 2007 @ 23:32
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen