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Risiko: Review

  Playstation 2 


Es gibt Brettspiele, die sind auch nach Jahrzehnten nicht wegzudenken. Garant für den Erfolg ist ein ausgeklügeltes Spielprinzip, das möglichst einfach und schnell erlernt wird und dazu familienfreundlich ist. Das weltweit erfolgreiche

Risiko

kommt jetzt auch erstmals in einer Fassung für die Playstation 2 auf den Markt. Mit Möglichkeiten, die in der Brettspiel-Variante nicht machbar wären.



Die Weltherrschaft an sich reissen zu wollen, ist eigentlich eine ganz böse Sache. Kriege sind echt fies. Klar, wer auf andere Länder schiesst, nimmt viele viele tote Menschen in Kauf, die lebendig ein glückliches Leben hätten führen können. Damit diese Gemeinheit aber nicht zur moralisch bedenklichsten aller Fragen verkommt, verpackt man das Morden einfach in ein Spiel. Schon ist selbst die schlimmste Sache der Welt gerechtfertigt und kann mal eben zu Kaffee und Kuchen nachgespielt werden. Von Papa, von Mama und auch von Opa und Oma und den Enkelkindern. Krieg führen ist echt in. Früher musste die Familie noch mühsam kleine Steinchen auf einem Pappbrett hin und her schieben, in Risiko, einem der beliebtesten Kriegs-Brettspiele überhaupt. In erster Linie ging es darum, mit taktischen Zügen und Truppenbewegungen sein Territorium auszuweiten und im Würfelspiel ein glückliches Händchen zu haben. Bis alle Gegner restlos von der Weltkarte geputzt sind. Auf dem TV-Bildschirm geht das auch: Das Spielfeld wird dabei vertikal aufgestellt und die Spielsteinchen fallen dabei trotzdem nicht runter. Man spiele und staune, denn für die Playstation 2 gibt`s jetzt Risiko: Die Weltherrschaft.

No Risk, no fun!

Das Grundwesen des Spiels grob erklärt: Sechs Spieler, entweder CPU- oder Spieler-gesteuert (auch online), ringen auf einer Weltkarte um die Herrschaft über alle 42 Länder. Hier wird nicht mit Atombomben geschossen und es werden auch keine Schlachtschiffe übers Meer geschickt. Stattdessen machen die Spieler-Konterfeis von historischen Persönlichkeiten wie Napoleon, Washington, Bolivar oder Katharina die Grosse klar, in welcher Zeit die Auseinandersetzungen anzusiedeln sind. Frühe Gewehre dürfen in kleinen Render-Sequenzchen bewundert werden, auch klassische Kanonen oder Reiter mit Säbeln. Zwischen drei Spielmodi wird unterschieden: Beim Risiko klassisch gewinnt derjenige Spieler das Spiel, der alle Länder erobert hat, dafür als Grundvoraussetzung seine eigenen permanent verteidigen konnte. Zuerst sind die eigenen Truppen der Reihe nach zu platzieren, möglichst auf einem ganzen Kontinent, das verschafft später Vorteile. Im Spielmodus Hauptstadt-Risiko wählt ihr ein Land für eure Hauptstadt aus und müsst im weiteren Spielverlauf die Hauptstädte der Gegner erobern. Gehören alle Städte euch, habt ihr das Spiel gewonnen. Ein Verlust der eigenen Hauptstadt hat noch keine unmittelbare Niederlage zur Folge, da sich eure Truppen noch in anderen Ländern aufhalten können. Im Vergleich zu den beiden anderen Spielmodi kann im Modus Risiko Geheimmission schon nach einer kurzen Spielzeit von einer Stunde über Sieg und Niederlage entschieden werden. Auftragskarten legen für jeden einzelnen Spieler die Ziele fest. Hat ein Spieler alle seine Ziele erreicht, sprich einen bestimmten Gegner besiegt oder festgelegte Länder erobert, hat dieser das Spiel gewonnen. Da können die Befehle schon mal so lauten: Erobern Sie Asien und Afrika oder Besiegen Sie die Rote Armee.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 07:53
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