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Rocksmith: Review

  Playstation 3 

In den USA ist der Titel Rocksmith bereits seit einiger Zeit im Handel erhältlich. Nach Monaten des Wartens ist die Lern-Software nun endlich in den europäischen Gefilden angekommen und wartet auf rockhungrige Gitarrenathleten. Doch wird man mit diesem Videospiel tatsächlich zum musikalischen Virtuosen oder steckt hinter dem Konzept doch nur heisse Luft? Eine Frage, der wir mit jeder Menge musikalischem Eifer nachgegangen sind.

Es lebe der Rock

Was wäre das Leben nur ohne Musik? Filme und Videospiele kommen ohne schon längst nicht mehr aus, und selbst wenn das Download-Geschäft viele Dinge verändert hat, gehört der Klang des Lieblingsinterpreten eben zum Alltag dazu. Viele sehnen sich danach, selbst Musik zu machen. Einfach ist das nicht, und gerade das Erlernen eines Instruments erfordert Zeit, Geschick und jede Menge Geduld. Hier kommt Rocksmith ins Spiel, denn die von Ubisoft veröffentlichte Software will das Unterfangen zumindest ein wenig vereinfachen.



Also weg mit den Plastikgitarren und ran an die reale Klampfe. An das mitgelieferte Kabel kann jede handelsübliche E-Gitarre mit entsprechendem Eingang angeschlossen werden. Jeder, der über solch ein Instrument verfügt, weiss, dass die Handhabe ziemlich schwer ist. Daher erwartet einen mit diesem Titel auch kein gewöhnliches Party-Spiel. Sicherlich ist es nett, bei anderen zuzusehen, und ebenso besteht ein gewisser Unterhaltungswert, sofern der Spieler ständig danebenhaut. Mal von der netten Möglichkeit abgesehen, lokal noch mit einem weiteren Freund zu spielen, entfaltet Rocksmith sein Potenzial erst so richtig, wenn man sich der Software alleine und mit viel Geduld annimmt.

Zunächst geht es allerdings an die Einstellungen. Der Gitarrenkopf wird ausgewählt und die Saiten müssen gestimmt werden. Damit erntet man schon einmal anfänglichen Applaus, und schon geht es an die ersten Lieder innerhalb der Karriere. Dabei geht es darum, Punkte zu sammeln und sich so für neue Auftritte zu qualifizieren. Durch das fortlaufende Spielen schaltet man neue Techniken und viele Extras frei, die dann in den entsprechenden Bereichen verfügbar sind. Damit man nicht sofort verschreckt wird, muss man keineswegs ein Profi sein, um die ersten Songs zu spielen. Rocksmith ermittelt nach den Leistungen stets das richtige Pensum. Das Lied startet mit nur wenigen Noten, und je mehr man davon trifft, desto mehr kommen eben hinzu. So nähert sich der Spieler Stück für Stück dem originalen Liedstück an.

Rocksmith
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 05 Okt 2012 @ 08:02
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