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Rogue Trooper: Review

  Playstation 2 

Rebellion und Eidos schicken sich an, das Genre der 3rd-Person-Shooter aufzumischen. Das Rezept hierfür: Blauhäutige Soldaten, Verrat, Selbstverherrlichung, ein vergifteter Planet, der jegliches Leben praktisch verunmöglicht und schwarze Löcher. Ist den Mannen bei Rebellion, die sich bereits mit Sniper Elite einen Namen gemacht haben, dieser ungewöhnliche Mix gelungen? Diese und weitere Fragen, zum Beispiel wozu blauhäutige Soldaten gut sein sollen, werden in unserem Test geklärt.


Der Krieg und warum es so weit kam

Wir befinden uns in einer weit entfernten, düsteren Zukunft auf einem Planeten namens Nu Earth, der von zwei Sonnen und einem schwarzen Loch umgeben ist. Seit der Nutzung dieser schwarzen Löcher als Warptore nimmt der Planet eine strategisch wichtige Position ein. Denn wer die Vorherrschaft auf dem Planeten hat, der hat auch Vorrang bei der Nutzung des schwarzen Loches. Und genau deshalb tobt zwischen den Norts und den Southerns seit über zwanzig Jahren ein Krieg, der es unter Einsatz von tödlichen Massenvernichtungswaffen geschafft hat, die einst idyllische Atmosphäre des Planeten in eine giftige Hölle zu verwandeln. Normalerweise sollte man aus Fehlern lernen. Doch diese beiden Kriegsparteien können das scheinbar nicht, denn der Krieg tobt weiter.

Kaum vorstellbar, dass ein Planet, auf dem Leben fast nicht mehr möglich ist, für einige Soldaten eine Heimat ist. Doch genau das ist bei den Soldaten der Southerner-Armee der Fall. Denn sie sind in der Lage, ohne Atemschutz, der für Soldaten der Norts unumgänglich ist, auf der Planetenoberfläche zu überleben. Damit ergibt sich ein entscheidender Vorteil: Sie können die speziellen Kampfbedingungen auf Nu Earth optimal nutzen. Doch nicht nur das: Sie sind schneller, stärker und robuster als ihre Widersacher, die dafür zahlenmässig absolut überlegen sind. Zu verdanken ist das jahrelangen Experimenten einiger führender Genforscher der Southerner. Als wäre das noch nicht genug, gibt es für die GIs, Kurzform für Genetische Infanteristen, sogar ein Leben nach dem Tod. "Wie das?", fragt ihr euch? Nun, die Erklärung ist relativ einfach: Im Falle seines Ablebens wir die Persönlichkeit des jeweiligen genetischen Infanteristen auf einem Biochip gespeichert, der sich auf der Innenseite seines Schädels befindet.

Personifiziere deinen Rucksack, deinen Helm und dein Gewehr

Diese Biochips können von einem Kameraden, in diesem Falle natürlich vom Spieler, geborgen werden. Wobei "geborgen" etwas brav ausgedrückt ist. Die Art und Weise, wie Rogue, eure Spielfigur, die Dinger aus den Köpfen seiner gefallenen Kameraden entfernt, ist dann doch etwas brutaler: Rogue schnappt sein Messer, rammt es dem Toten ohne mit der Wimper zu zucken auf nicht gerade zimperliche Tour in den Schädel und schnappt sich den Chip. Dabei sollte er allerdings nicht zu viel Zeit verlieren, denn ansonsten wird die jeweilige Persönlichkeit vom Biochip gelöscht.

Rogue Trooper
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Andy Wyss

Rogue-Trooper


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Andy Wyss am 27 Apr 2006 @ 22:34
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