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Rogue Warrior: Review

  Playstation 3 

Rogue Warrior ist ein Ego-Shooter mit geschichtlichem Hintergrund. In der Rolle einer Navy SEAL-Spezialeinheit kämpft ihr euch durch verschiedene Missionen in Nordkorea. Um euer Ziel zu erreichen, schreckt ihr vor Gewalthandlungen nicht zurück. Deshalb ist das von Bethesda Softworks publizierte Videospiel auch nicht für den deutschen Markt gedacht. Dennoch gibt es eine PEGI-Fassung mit deutscher Sprachausgabe, die wir nachfolgend analysieren. Und die Redaktion kommt zu einem vernichtenden Urteil?

Inmitten des Kalten Krieges

Der Kalte Krieg ist im Gange. Ihr schlüpft in die Rolle von Richard "Demo Dick" Marcinko und führt eine Navy SEAL-Spezialeinheit auf eine Geheimmission nach Nordkorea. Euer Charakter ähnelt dem berühmten Hollywood-Darsteller Danny Trejo, der in Filmen wie From Dusk Till Dawn und Desperados sowie einigen Gangster-Streifen mitgespielt hat, mit einem Hauch Wahnsinn. Schliesslich sollt ihr die Machenschaften der Koreaner und ihre Atommacht untersuchen. Und für so eine gefährliche Aufgabe bedarf es eines besonders gefährlichen, skrupellosen Charakters. Trotz zahlenmässiger Unterlegenheit und ausbleibender Verstärkung müsst ihr euch durch acht grandiose, innovative Missionen nach Südkorea vorkämpfen. Nach drei bis fünf Stunden ist der Spuk dann auch vorbei! Während eures Abenteuers gelangt ihr an verschiedene Stationen, etwa ein U-Boot-Hangar und ein Gefangenenlager.

Gewalt ein probates Mittel?

Entschuldigt bitte die Ironie. Die Missionen sind nicht abwechslungsreich. Ihr wisst genau, dass euch hinter der nächsten Tür diverse Gegner erwarten. Immer wenn ihr einen Knotenpunkt erreicht, erscheinen neue Feinde. Das macht das Spiel sehr berechenbar und langweilig. Geübte Shooter-Spieler werden mit der mittelmässigen KI keine Probleme bekommen. Profis rennen einfach von einem Feind zum nächsten und wenden den so genannten Killmove an. Dieser ist übermächtig und tötet einen Gegner aus kurzer Distanz sofort. Immerhin gibt es 27 verschiedene Killmoves, die beim Drücken der X-Taste zufällig angewendet werden. Anfänger verstecken sich besser hinter den Gegenständen und töten die Feinde mit einem Grosskaliber. Zur Wahl stehen unter anderem Pistole, AK-47, Schrotflinte und Granatwerfer. In der Theorie funktioniert die Waffengewalt gut, in der Praxis nicht! Die Gegner wuseln herum, verstecken sich hinter den Objekten oder stürmen auf euch los. Die Steuerung ist jedoch so ruckelig, dass ihr nur mit dem automatischen Zielen einen Treffer landen könnt. Das ist frustrierend.

Rogue Warrior
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Christian Breitbach

Rogue-Warrior


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Christian Breitbach am 12 Jan 2010 @ 08:04
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