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SOCOM - Special Forces: Review

  Playstation 3 

Nach dem vermurksten Online-Ableger SOCOM - Confrontation bietet der vierte Teil der Taktik-Shooter-Serie endlich wieder eine richtige Story-Kampagne. Mit im Gepäck: Explosive Action, ein angezogenes Spieltempo und massenweise kugelfressende Asiaten. Doch keine Angst: SOCOM - Special Forces verkommt deswegen nicht zur anspruchslosen Schiessbude.

Bedrohung erkannt

Die Nager sind los! Äh, Pardon, die Naga natürlich. Herrgott, das kann man aber auch leicht verwechseln, denn die Bedrohung in SOCOM - Special Forces geht diesmal von südostasiatischen Rebellen aus. Und wer bitte ist so klein, flink und getreidevernarrt wie die Asiaten? Die von unserem Vorgesetzten anfangs noch als "Bauern mit Gewehren" degradierten Aufständischen sind aber alles andere als müde Reisbauern. Die Lage spitzt sich zu und es scheint, als sei die blutige Revolution nur der Anfang eines weltweiten Konflikts. Es kommt, wie es kommen muss: Die Telefone der NATO-Zentrale laufen heiss; die Kampfrobben der US Navy Seals rücken aus.



Während der rund achtstündigen Kampagne schauen wir grösstenteils Cullen Grey über die Schulter. Der geborene Anführer hat schon in sämtlichen Kriegen der Weltgeschichte mitgemischt und scheint der optimale Einsatzleiter zu sein. Denn auch in SOCOM - Special Forces kommandieren wir zwei Einsatzteams übers Schlachtfeld. Team Blau setzt dabei auf schwere Kaliber und dicke Panzerung und ist somit auf den Nahkampf spezialisiert, wohingegen sich Team Gelb mit seinen Schalldämpfern und leisen Stiefelsohlen am besten für verdeckte Operationen eignet. Per Knopfdruck weisen wir unseren Mannen eine Position zu, die wir auch verketten und so ganze Routen festlegen dürfen. Darüber hinaus können wir bestimmen, ob unsere Schützen sofort oder erst auf unser Kommando das Feuer eröffnen sollen. Beispielsweise, wenn wir zu fünft im Blattwerk hocken und entlegene Feinde schon im Voraus markieren. Haben die sich schliesslich ausreichend unserer Stellung genähert, drücken wir aufs Knöpfchen und lauschen dem befriedigenden Surren freundlicher Projektile.

Zumindest theoretisch, denn die künstliche Intelligenz leistet sich oft lästige Patzer. Wo uns Feinde selbst noch durch mauerdicke Umgebungsobjekte hindurch beobachten können und uns aggressiv in die Flanke fallen, sind unsere Kumpanen mit Nichtstun beschäftigt. Das nervt, zumal der Schwierigkeitsgrad recht bald rapide anzieht und wir auf Unterstützung angewiesen sind. Erratisch durch den Dschungel ruckelnde Kampftruppen, die zuweilen sogar unsere Befehle ignorieren, können wir im hitzigen Gefecht nicht gebrauchen. Immerhin sind wir es dann, die die Gefallenen mit einer Morphiumspritze aufpeppeln müssen. Das alles bewegt sich zwar noch im annehmbaren Rahmen, ist aber Gift für die taktische Spielkomponente.

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Mirco Kaempfer

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Mirco Kaempfer am 20 Apr 2011 @ 08:37
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