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Saints Row IV: Review

  Playstation 3 

Es geht wieder los: Während der fünfte GTA-Teil sich anschickt, Verkaufsrekorde zu brechen, bringt Volition kurz vorher noch schnell Saints Row IV auf den Markt. Ein billiger Versuch, noch schnell ein paar Verkaufszahlen zu sichern, indem man das mittlerweile fast überall anzutreffende Sandkastenprinzip noch einmal so richtig schön ausschlachtet? Keinesfalls, denn Saints Row könnte in der aktuellen Version nicht weiter entfernt sein von dem, was die GTA-Reihe momentan präsentiert.

Aliens!

Um nicht zu viel vom reichlich abgedrehten Plot zu verraten, sei nur dies gesagt: Durch eine Verkettung absurder Ereignisse ist die namenlose Protagonistin (oder der Protagonist - das Geschlecht lässt sich zusammen mit etlichen anderen Variablen zum Äusseren der Spielerfigur auch hier frei einstellen) in einer Welt gefangen, die von Aliens kontrolliert wird. Richtig. Keine gegnerischen Gangs, sondern einfach nur Aliens, welche diesmal auch die Kontrolle über die Polizei haben. Eure Aufgabe ist es nun, wie sollte es auch anders sein, die Kontrolle über eure Stadt zurückzugewinnen. Das geschieht über Story-Missionen und Nebenaufträge, welche leicht abgewandelt direkt aus dem dritten Teil übernommen wurden, mit ein paar Ergänzungen hier und da. Machen wir uns nichts vor: Saints Row IV ist nicht mehr als Saints Row: The Third mit einem anderen Anstrich.



Superkräfte und Genremix

Nachdem anfänglich die Handlung noch mit einem Überschwang an Zwischensequenzen und humorvollen Seitenhieben auf Videospielekonventionen präsentiert wird, findet sich die Spielerfigur in einer düsteren Welt wieder, in der sie über sehr besondere Fähigkeiten verfügt. Supersprung, Supersprint, Frostbombe, Pyrokinese, Telekinese und vieles mehr - ist das überhaupt noch das Gangster-Spielchen, in dem man es mit verschiedenen Mafiafamilien aufnimmt, Drogen verkauft, Prostitution fördert und Auftragsmorde durchführt? Wohl kaum. Was uns hier präsentiert wird, ist eine Mischung aus GTA, Crackdown und Duke Nukem. Aus GTA die grosse weite Stadt, in der ihr euch frei herumbewegt. Aus Crackdown die Superkräfte. Und von Duke Nukem das Alien-Design und der Pennälerhumor.

Geistiger Vater: Crackdown

Wie bei Crackdown gewöhnt man es sich hier sehr schnell ab, zur Fortbewegung ein Fahrzeug zu benutzen, dazu sind die Superkräfte zu super. Mit der Sprintfähigkeit flitzt ihr mit einem Affenzahn durch die Strassen, euer Supersprung katapultiert euch über Hochhäuser, und dabei sammelt ihr Datenknoten ein, die ganz wie in Crackdown zum Erweitern eurer Superkräfte eingesetzt werden können. Der endgültige Wink mit dem Zaunpfahl sind mehrere in der Stadt verteilte Alien-Türme, die es zu erklimmen gilt.

Saints Row IV
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Wille Zante

Wille Zante am 26 Sep 2013 @ 21:20
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