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Samurai Warriors: Review

  Playstation 2 


Gestern noch

Dynasty Warrior

in China, heute schon auf der Showbühne im Land der aufgehenden Sonne. Japan lädt zu historischen Schlachten auf seinen Feldern im feudalen 15. Jahrhundert ein. Egal ob Mann oder Weib, Ninja oder Speerkämpfer - hier darf jeder einmal Samurai sein.



Hersteller Koei hatte einen wahnsinnigen Erfolg mit seiner Spielserie Dynasty Warriors zu verzeichnen. Die stark actionorientierten Kampfspiele versprachen einen hohen Wiederspiel-Wert, dank zahlreicher Kämpfer, die erst frei gespielt werden mussten, sowie die immens vielen Schlagtechniken für Joypad-Akrobaten. Vielleicht lässt sich die Erfolgspalette mit einer neuen Serie erweitern? Raus aus China, ab nach Japan, denn dort finden jetzt die Massenschlachten statt. Anfangs fünf, später bis zu 15 Samurai-Helden, sollen den Konsolen-Spieler begeistern, und ihn auf seinem Weg durch allerlei Szenarien begleiten. In Samurai Warrors gibt's viel wegzustecken - nicht nur die Schläge einer übermächtigen Horde, sondern auch magische Gegenstände und Punkte, die leichtes Rollenspiel-Feeling auf niedrigem Niveau mit feinen taktischen Möglichkeiten kombinieren.

Big in Japan

Als Samurai könnt ihr ganz gross rauskommen. Das aber natürlich nicht ohne die Unterstützung bekannter, göttlicher Helden wie Nobunaga, Leysu oder Takeda. Ihr wisst schon, in der Ost-Mythologie haben schon einzelne Krieger ganze Armeen in Grund und Boden gestampft. Tatsächlich kommt kaum ein Vertreter dieses Genres ohne Recycling und Anspielung auf historische Begebenheiten aus. So ist der eine oder andere bekannte Name auch in Samurai Warriors zu finden - und teilweise sind die Charaktere auch von euch spielbar. Jeder mit eigenem Handlungsstrang, versteht sich.

Das Leben eines Samurais sieht so aus: Zusammen mit einigen verbündeten Kämpfern steht er einer gewaltigen Übermacht entgegen, muss wichtige Punkte auf einer Karte einnehmen, eigene Anlagen möglichst verteidigen und im letzten Schachzug einer Schlacht den gegnerischen Feldherren ausschalten. Letzteres ist auch gezielt machbar, so dass das Spiel etwas schneller durchgezockt ist. Zwischen ihm und seinem Ziel stapeln sich Leichen von Speerkämpfern, Bogenschützen, Ninjas, Gruppenführern und zahlreichen anderen Feinden. Nun, zumindest würden sie sich stapeln, liesse das Spiel nicht gleich die Leichen verschwinden. So wird der Ruckel-Tod des Spiels umgangen und alle sind froh. Eigentlich ist es aber auch ziemlich egal auf welchen Gegner ihr gerade eindrescht. Hauptsache, der Gegner hat einen Namen und einen Energiebalken über dem Kopf. Andernfalls handelt es sich um die eigenen Mannen. Fällt er schnell und ohne viel Gegenwehr um, war es kein wichtiger Widersacher. Truppführer sind da schon etwas härter im Nehmen und leisten dann und wann schon mal Widerstand. Gesprochene Textstellen klären über den Verlauf der Schlacht auf und informieren über Angriffe des Gegners in anderen Bereichen der Karte. Leider mit minderwertigen Synchronstimmen, während auch sonst die musikalische Untermalung grausig billig klingt. Zumindest im Spiel - die Musik in den Spielmenüs weiss da schon etwas mehr zu gefallen.

Samurai Warriors
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:23
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