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Second Sight: Review

  Playstation 2 


Schmerz, unvorstellbarer Schmerz! Diese Orientierungslosigkeit macht mich wahnsinnig... Mein Schädel droht zu zerbersten! Dieses helle Licht, meine Augen wollen sich nicht daran gewöhnen - wo bin ich? Warum kann ich mich nicht erinnern?



Völlig verstört wache ich auf, die Deckenbeleuchtung brennt in meinen Augen. Einige Personen unterhalten sich in meiner Nähe, doch ich kann ihren Worten nicht folgen. Nach einigen Momenten klärt sich das Bild: Ich befinde mich auf einer Liege in einem geschlossenen Raum. Ein Blick auf meinen geschundenen Körper verrät mir, dass sich Schreckliches in den letzten Stunden ereignet haben muss, doch die Erinnerung will einfach nicht zurückkehren. Zahlreiche Narben zieren meinen Oberkörper, bin ich operiert worden? Hatte ich einen Unfall? Ich muss der Sache auf den Grund gehen und löse die Fesseln an meinen Handgelenken mit dem Willen meiner Gedankenkraft. Bitte was? War das eben wirklich ich? Was geht hier nur vor?

Zurück in die Vergangenheit!

Gleich vorweg: Second Sight ist kein Spiel von der Stange. Die Hintergrundgeschichte würde einem Hollywood-Film alle Ehre machen, denn die komplexe Story fesselt an den Bildschirm. Mittels einer für ein Videospiel bislang noch wenig genutzten Technik verstehen es die Macher von Free Radical Design Limited, das Interesse des Spielers aufrecht zu erhalten. Per Rückblende werdet ihr in die Vergangenheit des Protagonisten versetzt und begleitet ihn auf seiner aufregenden Reise durch die verschiedenen Zeiten und Orte. Mehr und mehr bildet sich so Bild, die Story setzt sich wie ein grosses Puzzle Stück für Stück zusammen und ihr erfahrt, wie aus John Vattic ein Mensch mit übersinnlichen Fähigkeiten und nicht unerheblichen Waffenkenntnissen wurde. Die Geschichte wechselt dabei immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, eine Erzähl-Option, die uns eigentlich eher in teuren Hollywood-Filmproduktionen begegnet, denn in einem Videospiel.

Die Kräfte von John sind übermenschlich geworden: Warum, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, jedoch weckt die alleinige Aufzählung einiger Kräfte bereits bei manchem von euch sicherlich eine gehörige Portion Neugier: Per Telekinese bewegt John Gegenstände durch die Luft, per Astralprojektion erschafft er ein Abbild seiner selbst, Gegner kontrolliert er kurzerhand per Eingriff in deren Gedanken und Wunden lässt er wie von Zauberhand per Selbstheilung verschwinden. Gegen allzu aufdringliche Gegner hilft ein mächtiger PSI-Schlag, der selbst Wandschrank-Typen flachlegen kann. Doch schon bald bemerkt John, dass er nicht nur ein hochbegabter Mensch mit eben diesen übersinnlichen Talenten ist, sondern in früherer Zeit auch eine solide Kampfausbildung genossen haben muss. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass er sich wie eine Katze geschickt an Gegner anschleichen kann, um sie per gezieltem Würgegriff kampfunfähig zu machen? Wie ein Experte hangelt er sich an Mauervorsprüngen entlang und auch Waffen stellen für ihn kein fremdes Territorium dar ? sicher liegt die Pistole da in seiner Hand und zielsicher visiert er seine Feinde an.

Second Sight
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:24
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