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Sensible Soccer: Review

  Playstation 2 

Seit knapp acht Jahren hat es nun schon keinen weiteren Teil der berühmten Sensible Soccer-Serie mehr gegeben, die Anfang der neunziger Jahre erstmals das Licht der Welt erblickte. Eine ganz schön lange Zeit also. Das dachten sich wohl auch die Jungs von Codemasters und haben mit Sensible Soccer 2006 deshalb endlich eine weitere Fortsetzung der Serie auf den Markt gebracht. Ob diese zu überzeugen vermag, verraten wir euch in unserem Test.

Um möglichst schnell ins Spiel einsteigen zu können und euch mit der Steuerung sowie dem Gameplay vertraut zu machen, solltet ihr erst einmal ein Freundschaftsspiel absolvieren. Hier müsst ihr euch als Erstes für eine der insgesamt über dreihundertfünfzig verschiedenen Mannschaften entscheiden. Neben Nationalteams stehen euch auch diverse Clubmannschaften aus so gut wie allen europäischen Ländern zur Auswahl. Eine offizielle Lizenz besitzt das Spiel jedoch leider nicht, was bedeutet, dass ihr auf die Originalnamen der Spieler und Teams verzichten müsst. Dank des integrierten Dateneditors ist das jedoch nur halb so schlimm. Habt ihr euch für eine Mannschaft entschieden, könnt ihr auch noch die Wetterbedingungen, den Boden, das Stadion, die Halbzeitlänge, die Tageszeit und sogar die Farbe des Balles bestimmen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass manche Optionen erst freigespielt werden müssen, was für zusätzliche Langzeitmotivation sorgt. Zu guter Letzt habt ihr auch noch die Möglichkeit, die Aufstellung eurer Mannschaft festzulegen, was jedoch kaum spürbare Auswirkungen auf das Spielgeschehen hat.

Wer braucht schon Realismus?

Jetzt geht es endlich ab auf den Platz. Wer bisher nur FIFA oder Pro Evolution Soccer gespielt hat, der vergisst jetzt am besten alles, was er über Fussballspiele weiss. Denn Sensible Soccer ist anders, grundlegend anders. Und zwar nicht nur in Sachen Präsentation, sondern auch spielerisch. So benötigt ihr beispielsweise gerade mal drei Tasten und einen Analogstick, um eure Spieler passen, schiessen, grätschen und übers Feld rennen zu lassen. Alles andere wird völlig automatisch erledigt. So zum Beispiel auch das Spielerwechseln, was ganz praktisch erscheinen mag, in Wahrheit allerdings ganz schön nervig ist, da der Computer nicht immer den optimalen Spieler selektiert. Ansonsten ist die KI allerdings ganz in Ordnung und bietet sowohl für Anfänger als auch für Profis genügend Herausforderung.

Passen ist das A und O

Auffällig ist vor allem, dass die KI-Gegner den ballführenden Spieler jeweils sofort attackieren und ihm versuchen den Ball abzunehmen, was ihnen auch meist gelingt. Nicht zuletzt deshalb ist das Passspiel extrem wichtig. Habt ihr keinen Gegenspieler vor euch, könnt ihr ab und zu auch einen kleinen Sprint einlegen. Dabei solltet ihr jedoch beachten, dass die Spieler nur begrenzt Kondition haben und, wie im richtigen Leben, mit der Zeit müde werden. Ist einer eurer Mannen zu müde, solltet ihr ihn gegen einen der insgesamt fünf zur Verfügung stehenden Ersatzspieler auswechseln, was jedoch gar nicht so einfach ist, da ein Konditionsvergleich leider gänzlich fehlt.

Sensible Soccer
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Tim Richter

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Tim Richter am 10 Jul 2006 @ 15:36
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