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Seven Samurai 20XX: Review

  Playstation 2 


Seven Samurai, so der Film aus dem Jahre 1954 von dem bekannten Regisseur Akira Kurosawa, stellte für die Macher eine gute Grundlage für ein neues Game. Die Story nochmals aufpoliert und in die Zukunft verfrachtet, verspricht

Seven Samurai 20XX

viel, jetzt muss nur noch das Gameplay mithalten!



Seven Samurai 20XX

Wie bereits angetönt diente als Grundlage für die Story, der Filmklassiker Seven Samurai. Zwar wurde die Grundidee in die Zukunft mitgenommen, aber viel änderte sich dann doch nicht. Ein armes Dorf wird immer wieder von Humanoiden angegriffen und ausgeplündert. Da der Staat nichts dagegen unternehmen will, sind die Dorfbewohner auf sich alleine gestellt etwas zu tun. Auf der Suche nach Samurai`s, die das gefährdete Dorf beschützen sollen, treffen sie schnell auf den Spielcharakter Natoea. Zwar ist dieser zu Beginn von dieser Idee nicht besonders angetan, allerdings ändert sich dessen Meinung noch und er sucht nun zusammen mit den Bewohnern die letzten sechs Samurai, um den feindlichen Humanoiden den Gar aus zu machen.

Gameplay

Das Spielprinzip gestaltet sich recht simpel: In der Rolle vom Samurai Natoea rennt ihr den eintönigen, vorgegeben Wegen entlang und trefft immer wieder auf Räume, in denen die Ausgänge verschlossen werden und eine Schar Gegner auf euch zu kommt. Habt ihr diese erledigt, geht es weiter bis zum nächstens Raum, wo wieder alles von vorne beginnt. Unterbrochen wird das Ganze durch kleinere Zwischensequenzen, die die Story weiter nach vorne treiben. Am Ende eines Kapitels von insgesamt zehn, müsst ihr euch noch mit einem Boss messen. Habt ihr diesen beseitigt, bekommt ihr nochmals eine Zwischensequenz zu sehen und zu guter Letzt werden euch noch die Ergebnisse angezeigt. Entsprechend wie ihr euch im vorherigen Level geschlagen habt, erhöht es noch Statuswerte wie HP (Hitpoints) oder auch MP (Magicpoints). Danach geht's auch schon weiter mit dem nächsten Kapitel.

Kampfsystem

Wer jetzt ein ausgeklügeltes Kampfsystem erwartet hat, wird leider enttäuscht. Das Kämpfen basiert auf einem einzigen Schlag-Button. Zwar hat man versucht mit einer Block- und Ausweich-Funktion dem Ganzen einen taktischen Zuschlag zu verleihen, allerdings benötigt man diese nur in den Boss Kämpfen, da sich die KI der normalen Gegner auf dem Niveau eines Stück Brotes bewegt.

Kommt ihr also in einen Raum, müsst ihr erstmals alle Gegner erledigen. Also drückt ihr feucht fröhlich wie wild auf dem Vierrecks-Knopf rum und button-smasht die gegnerischen Feinde in`s Jenseits. Wem das Kämpfen mit nur einem Schwert zu lange dauert, der kann auf Knopfdruck auch für eine begrenzte Zeit zwei Schwerter benutzen.

Um die sonst schon kurze Spielzeit von etwa fünf Stunden künstlich in die Länge zu ziehen, kommen pro Raum eine schier unendliche Anzahl von Gegnern auf euch zu, welche natürlich durch Button-Smashing beseitigt werden. Als wäre es sonst schon nicht chaotisch genug, scheint auch noch die Kamera immer fehl am Platze zu sein. Was sich die Entwickler bei der Kamera-Position gedacht haben, weiss ich leider auch nicht, denn diese verschafft dem Spieler überhaupt keinen Überblick. Hinzu kommt noch, dass man sie nicht mal frei herumschwenken kann, man kann sie lediglich mit dem R2 Button wieder hinter den Charakter positionieren. Nur bringt das leider herzlich wenig bei dem hektischen Gekloppe, also lässt man`s lieber gleich sein und schenkt seine Aufmerksamkeit wieder dem Vierrecks-Knopf. Zu allem Übel vergeht auch noch so gut wie kein Kampf ohne, dass die Framerate in die Knie geht.

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Admin am 11 Mrz 2005 @ 08:28
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