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Shadow of the Colossus: Review

  Playstation 4 

Wer den Sony-Exklusivtitel Shadow of the Colossus noch nicht gespielt hat, bekommt nun mit dem Remake für die PlayStation 4 die Chance dazu. Ob sich die Anschaffung lohnt, zeigen wir euch in unserem Test.

Nichts ist umsonst

In der Introsequenz von Shadow of the Colossus beobachten wir unseren zunächst namenlosen Hauptcharakter bei seiner Reise durch die imposante Spielwelt. Das Ziel ist eine Art Tempel am Ende der Welt, wo er mit mystischen Wesen namens Dormin in Kontakt tritt. Er wendet sich aus einem ganz bestimmten Grund an sie, denn angeblich sind sie in der Lage, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Unserem Hauptcharakter, den wir später als Wander kennenlernen, geht es aber nicht um sein eigenes Leben, sondern um das eines jungen Mädchens, das von einem Fluch befallen war und geopfert wurde. Er hat ihren leblosen Körper auf seinem Pferd durch das ganze Land befördert, in der Hoffnung, sie im Tempel wiedererwecken zu können. Da im Leben aber nichts umsonst ist, stellen die Dormin zunächst einmal eine Bedingung, bevor sie sich überhaupt mit dem Anliegen des jungen Mannes befassen. So stellen sie ihn vor die Aufgabe, die mächtigen Kolosse, die überall in der Welt leben, zu vernichten. Wander denkt nicht lange über eventuelle Folgen oder Gefahren nach und stürzt sich ohne Umwege in das Abenteuer, zusammen mit seinem treuen Pferd Agro.

Imposante Kämpfe

Shadow of the Colossus ist in vielerlei Hinsicht wirklich beeindruckend. So sind es vor allem die Kämpfe gegen die riesigen namensgebenden Kreaturen, die das Spiel außergewöhnlich machen. Hierbei ist die Perspektive hervorragend gewählt, sodass wir uns wirklich winzig und unbedeutend vorkommen, wenn wir am Bein eines Kolosses nach oben klettern, um uns nach und nach zu seiner Schwachstelle vorzuarbeiten. Auch spürt man wahrlich, wie der Boden erzittert, wenn die Waffe eines der Riesen auf dem Boden einschlägt und unseren Helden durch die Luft schleudert. Gerade auch nach dem finalen Schlag, wenn wir einen weiteren der insgesamt 16 Gegner zu Fall gebracht haben, spürt man noch einmal die Größe der Giganten. Bei jedem Koloss ist im Übrigen eine eigene Herangehensweise angesagt, was für Abwechslung und Spannung sorgt.

Sehr gelungen ist die Tatsache, dass die Kämpfe nicht nur aus bloßem Prügeln mit dem Schwert bestehen, sondern immer wieder Kletterpassagen mit einbinden, bei denen wir in Uncharted-Manier am riesigen Körper des Kolosses emporklettern. Dabei gilt es zu beachten, dass unser Held nicht über unendlich Kondition verfügt. Daher ist es erforderlich, die entsprechende Anzeige im Auge zu behalten und immer wieder Pausen auf den kleinen Plattformen einzulegen, die überall auf dem Körper der Riesen zu finden sind. Die Riesen besitzen darüber hinaus individuelle Schwachstellen, an denen sie verletzt werden können und die sich mithilfe der Sonnenstrahlen, die sich in unserem Schwert spiegeln, aufspüren lassen.

Shadow of the Colossus
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Daniel Walter

Shadow-of-the-Colossus


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Daniel Walter am 19 Feb 2018 @ 17:33
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