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Shadow the Hedgehog: Review

  Playstation 2 

Damit sich die aktuellen Jump'n Run-Games besser verkaufen, haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen. Düstereres Ambiente, Einsatz von Wummen und ein offeneres Leveldesign. Auf diesen Zug sprang nun auch Sega auf und bringt sofort einen solchen Titel in die Läden. Ob jedoch Shadow the Hedgehog davon profitiert hat, oder ob der alte Sonic besser war, erfahrt ihr in unserem stacheligen Test.

Der dunkle Igel

Die toll inszenierte Intro-Sequenz klärt euch über die Situation von Shadow auf, denn er hat ein riesiges Problem am Hals: Der düster angehauchte Igel leidet an einer akuten wie vollständigen Amnesie. Dem Ganzen setzen die plötzlich erscheinenden Aliens die Krone auf. Shadow will mit diesem Chaos eigentlich nichts zu tun haben, doch er erfährt zufälligerweise, das ihm diese Kreaturen möglicherweise helfen könnten sein Gedächtnis wieder zu erlangen. Die Ungeziefer suchen nach den berühmten Chaos-Emeralds, also macht auch ihr euch auf die Suche nach diesen sieben Edelsteinen und hofft das Geheimnis um euch zu lüften.

Im Grunde ist auch das neueste Werk von Sega ein typisches Sonic-Abenteuer, allerdings bekommt Sonic dieses Mal nur eine Nebenrolle spendiert. Stattdessen durchquert ihr mit Shadow - der dunklen Adaption des pfeilschnellen Igels - die stromlinienförmigen Levels mit Höchstgeschwindigkeit und macht jede Menge Loopings unsicher. Das Ganze fühlt sich manchmal mehr nach einer Achterbahn an als nach einem richtigen Jump'n Run. Habt ihr euch von eurem anfänglichen Drehwurm wieder erholt, solltet ihr möglichst viele goldene Ringe aufsammeln, die euch nicht nur Punkte sondern auch Lebensenergie spendieren.

Gute oder böse Seite der Macht

Die am Anfang angesprochenen Veränderungen in Jump'n Run-Games werdet ihr sofort erkennen. Es hat sich einiges an der Missionsstruktur getan: In jedem Levelabschnitt dürft ihr euch für eines von drei, (meist sehr ähnlichen Zielen) entscheiden. Hierbei steht immer ein gutes, böses oder neutrales Ziel auf dem Plan. Des Weiteren könnt ihr jederzeit zwischen diesen variieren. Ob ihr zum Beispiel dem Oberfiesling Black Doom dabei helft, seine Verteidigungsanlage zu aktivieren, oder ob ihr zusammen mit Sonic die Fieslinge zurückschlagen wollt. Es liegt an euch, auf welche Seite ihr euch schlagt und welches Ziel ihr am Ende verfolgt. Auf diese Weise kann die Reise rund um die Suche nach den Geheimnissen von Shadow mit zehn verschiedenen Abspannen enden.

Die Waffen eines Igels

Die heutigen Jump'n Run-Spiele scheinen ein echtes Problem zu haben. Es erscheint kein Titel mehr ohne den Einsatz von Waffen. Durchblicken tut es aber leider keiner, dass solche Titel nie richtig begeistern können. Leider haben sich auch die Sonic-Entwickler dazu entschlossen, das Waffen-Feature in Shadow the Hedgehog einzubauen. Im Prinzip gibt es keine Einwände gegen Action-Einlagen im Jump'n Run-Genre. Wenn sich jedoch einer für das Feature entscheidet, dann sollte dieses auch richtig integriert werden. Wenn euch jedoch nur eine träge manuelle Kamera in die Hand gegeben wird statt einer optionalen Ego-Perspektive, kommt bald Frust auf. Wenn ihr nach einem kurzen Sprint plötzlich auf einen ungünstig platzierten Gegner stösst, folgt ein unbarmherziges Massaker bis die Munition zu Ende geht.

Shadow the Hedgehog
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Daniel Hanin

Shadow-the-Hedgehog


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Daniel Hanin am 09 Dez 2005 @ 11:09
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