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Shin Megami Tensei - Devil Summoner: Review

  Playstation 2 

Shin Megami Tensei-Fans können sich wahrlich nicht beklagen. Nach Digital Devil Saga 2, dessen Release noch nicht einmal vier Monate zurückliegt, ist mit Devil Summoner nun bereits der nächste Teil der beliebten japanischen Rollenspiel-Serie erschienen. Hier laufen die Kämpfe allerdings nicht mehr rundenbasiert, sondern in Echtzeit ab. Ob das wirklich funktioniert und welche Neuerungen sich die Entwickler sonst noch haben einfallen lassen, erfahrt ihr in unserer Review.

Die Geschichte des neuesten Shin Megami Tensei-Teils spielt in Japans Hauptstadt im frühen 20. Jahrhundert. Zur Zeit der blühenden Taisho-Ära also, in der Technik und Tradition aufeinanderprallen. Ihr übernehmt dabei die Rolle von Raidou Kuzunoha, einem jungen Dämonenbeschwörer, der in Shouhei Narumis Detektei arbeitet, wo meist nicht wirklich viel los ist. Bis eines Tages eine junge Dame die beiden Detektive bittet, sie vor ihrem sechzehnten Geburtstag umzubringen. Eine ganz schön ungewöhnliche Bitte. Noch bevor Shouhei und Raidou darauf allerdings überhaupt reagieren können, wird die Schöne von einer maskierten Bande entführt. Wie es sich für einen richtigen Detektiv gehört, macht ihr euch natürlich sofort auf die Suche nach ihr. Dabei werdet ihr schnell einmal merken, dass hinter der ganzen Sache weit mehr steckt, als zu Beginn vermutet.

Viele Kämpfe

Um mehr über die mysteriöse Entführung der jungen Dame herauszufinden, müsst ihr erst einmal auf Spurensuche gehen, was bei weitem nicht so ungefährlich ist, wie es klingt. Denn immer wieder werdet ihr dabei von mehr oder weniger gefährlichen Dämonen angegriffen. Da ihr diese im Voraus nicht sehen könnt, lassen sich Kämpfe auch praktisch nicht vermeiden. Eure einzige Hilfe ist ein farbiges Signalfeld, welches euch die Wahrscheinlichkeit einer Konfrontation jedoch lediglich erahnen lässt.

Im Gegensatz zu den Vorgängern laufen die Kämpfe bei Devil Summoner nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit ab, wodurch diese wesentlich actionreicher werden, was jedoch zu Lasten der Übersichtlichkeit geht. Ausserdem ist Taktik nur noch bei den Boss-Kämpfen wirklich nötig, was doch etwas enttäuschend ist.

Mein Freund der Dämon

Gekämpft wird in einem rechteckigen Feld, in dem ihr euch frei bewegen könnt. Ausgerüstet seid ihr sowohl mit einem Schwert als auch mit einer Pistole, welche verschiedenartige Schüsse abfeuern kann, die einen Gegner kurzzeitig betäuben. Habt ihr die Schwachstelle eines Dämons ausfindig gemacht, könnt ihr ihn auch einfangen, woraufhin dieser euch tatkräftig zur Seite stehen, was vor allem bei grossen Gegneraufkommen äusserst nützlich ist. Allerdings darf maximal ein Dämon an eurer Seite kämpfen, was sehr schade ist. Zumindest habt ihr dafür die Möglichkeit, während des Kampfes beliebig zwischen den gezähmten Dämonen hin- und herzuwechseln. Ausserdem könnt ihr eurem Mitstreiter jederzeit taktische Anweisungen geben, welche dieser unweigerlich ausführt. Oft ist das jedoch überhaupt nicht nötig, da die KI sehr vorbildlich ausgefallen ist.

Shin Megami Tensei - Devil Summoner
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Tim Richter

Shin-Megami-Tensei---Devil-Summoner


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Tim Richter am 18 Jun 2007 @ 22:52
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