GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Shin Megami Tensei - Persona 4: Review

  Playstation 2 

Der innovative Mix aus Lebenssimulation und Rollenspiel hat bereits beim Vorgänger hervorragend funktioniert. Kein Wunder also, dass die Entwickler von Atlus auch beim direkten Nachfolger Persona 4, dem neuesten Teil der vor allem in Japan sehr beliebten Shin Megami Tensei-Serie, wiederum auf diese Mischung gesetzt haben. Mit Erfolg? Wir verraten es euch in unserem Test.

Bei Persona 4 übernehmt ihr die Rolle eines jungen Mannes aus der Grossstadt, der für ein Jahr zu seinem Onkel ins ländliche Inaba ziehen muss, da seine Eltern einen Job im Ausland zu erledigen haben. Das klingt ziemlich unspektakulär und genau das ist es im Grunde genommen auch, bis der Protagonist vom geheimnisvollen Fernsehsender Midnight Channel erfährt, in dem man in regnerischen Nächten angeblich seinen Seelenverwandten sehen soll.

Wie sich bald herausstellt, stimmt das allerdings nicht so ganz. Denn statt eines Seelenverwandten sieht man Personen, die am darauffolgenden Tag tot aufgefunden werden. Als eine eurer Mitschülerinnen auf dem Kanal zu sehen ist, entschliesst ihr euch daher, gemeinsam mit euren neuen Freunden in die Fernsehwelt einzutauchen und dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.

Shin Megami Tensei - Persona 4 Bild

Rettungsaktion

Dabei gilt es eine Menge zufallsgenerierter Dungeons zu durchstreifen und Personen vor den gefährlichen Schatten zu retten, welche in der Fernsehwelt herumlungern. So richtig aggressiv sind diese allerdings nur bei Nebel, so dass ihr für die Rettung einer Person immer eine gewisse Zeitspanne zur Verfügung habt. Wichtig ist nur, dass ihr sie vor dem nächsten Nebel rettet, da sie ansonsten tot und das Spiel vorbei ist. Das Konsultieren des Wetterberichts ist bei Persona 4 also Pflicht.

Wie ihr die restliche Zeit verbringt, bleibt grösstenteils euch überlassen. Selbstverständlich müsst ihr wie schon beim Vorgänger regelmässig zur Schule gehen, um eure Fähigkeiten stetig zu verbessern. Daneben habt ihr zum Beispiel auch die Möglichkeit, einen Job anzunehmen, mit euren Freunden rumzuhängen, zu trainieren und eure sozialen Verknüpfungen aufzubauen beziehungsweise zu festigen. Letzteres ist besonders wichtig, da euch die sozialen Verbindungen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil in den taktisch geprägten, rundenbasierten Kämpfen verschaffen, wenn einer eurer Freunde beispielsweise für euch in die Bresche springt und den tödlichen Schaden einsteckt.

Die volle Kontrolle

Ein weiterer Schlüssel zum Sieg sind die Schwachstellen eurer Widersacher. Diese gilt es gezielt zu attackieren, einerseits um euren Gegnern möglichst viel Schaden zuzufügen und andererseits um euch einen zusätzlichen Zug zu verschaffen. Welche Attacken ihr ausführen könnt, hängt jeweils ganz vom aktivierten Persona ab. Personas sind dämonenartige Wesen, von denen ihr insgesamt sechs mit euch führen könnt, welche während eines Kampfes auch ausgewechselt werden können.

Das gilt allerdings nur für euch als Protagonist, nicht für eure Gefährten. Dafür dürft ihr diese nun, im Gegensatz zum Vorgänger, auf Wunsch auch selbst steuern. Wirklich nötig ist das allerdings nicht, da die KI meist sehr geschickt agiert, was vor allem unerfahrenen Zockern zugute kommt. Genauso wie die insgesamt drei verschiedenen Schwierigkeitsgrade, welche auch Gelegenheitsspielern und Genre-Neulingen frustfreies Spielen ermöglichen.

Shin Megami Tensei - Persona 4
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tim Richter

Shin-Megami-Tensei---Persona-4


Shin-Megami-Tensei---Persona-4


Shin-Megami-Tensei---Persona-4


Shin-Megami-Tensei---Persona-4


Tim Richter am 27 Mrz 2009 @ 07:59
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen