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Shin Megami Tensei Lucifer´s Call: Review

  Playstation 2 

Lange hat's gedauert, doch nun kommt dank Ubisoft die altbekannte Shin Megami Tensei-Serie endlich auch zu uns nach Europa. Dabei ist Lucifer's Call nicht etwa der erste, sondern bereits der dritte Teil der berühmten Rollenspiel-Reihe, die sich in Japan schon zu SNES-Zeiten grosser Beliebtheit erfreute. Und obwohl sich seither einiges getan hat, erinnert einen vieles auch heute noch an damals, was das Spiel vor allem für Retro-Fans zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. Nichtsdestotrotz gibt es auch bei Lucifer's Call vor allem eine Sache, die den Spielspass immer wieder mächtig trübt. Welche genau das ist, verraten wir euch in unserem Review.



Alles begann an einem ganz gewöhnlichen Tag. Weil eure Lehrerin derzeit im Krankenhaus liegt, wollt ihr der armen, gemeinsam mit anderen Schulkameraden, mal einen kleinen Besuch abstatten. Dabei werdet ihr bereits kurz nach eurer Ankunft feststellen, dass das Krankenhaus komischerweise völlig verlassen ist. Oder doch nicht? Jedenfalls macht ihr euch ohne zu zögern erst einmal auf die Suche nach eurer Lehrerin, die ihr dann kurze Zeit später auch findet. So richtig schlecht scheint es ihr allerdings nicht zu gehen. Ansonsten hätte sie wohl kaum die Vernichtung der gesamten Menschheit, die so genannte Konzeption, vorbereiten können, bei der die jetzige Welt in eine völlig neuartige Dämonenwelt verwandelt werden soll. "Nicht schon wieder ein Spiel, bei dem man die Welt vor dem Untergang bewahren muss!", werden viele jetzt bestimmt denken. Zumindest scheinen die Jungs von Atlus diesen Gedanken gehabt zu haben. Denn anstatt die Konzeption zu verhindern, erlebt ihr diese selbst mit und werdet dabei selbst zum Dämonen. Na, wenigstens seid ihr nicht die Einzigen, denen dieses Schicksal widerfahren ist.

Getreu dem Motto "Zwei sind besser als einer", gibt es in Lucifer's Call nicht nur eine, sondern gleich zwei verschiedene Umgebungsarten, in denen ihr euch bewegen könnt. Da wären einerseits die dreidimensionalen Levels, durch die ihr euren Helden in bester Action-Adventure-Manier aus der Third Person-Perspektive steuert, und andererseits die zweidimensionale Weltkarte, mit deren Hilfe ihr von einem Abschnitt zum nächsten reisen könnt. Dabei finden in beiden Umgebungen immer wieder diverse Zufallskämpfe statt, die zwar wie so üblich rundenbasiert ablaufen, jedoch selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe extrem schwer zu bewältigen sind. Vor allem bei Bosskämpfen werden selbst die routiniertesten Spieler arg ins Schwitzen kommen. Nur wer die Schwächen seiner Feinde konsequent ausnutzt und seine Gruppe optimal zusammenstellt, wird schlussendlich Erfolg haben.

Wie bei anderen Genrekonkurrenten müsst ihr also eine Gruppe zusammenstellen. Wie ihr das anstellt, fragt ihr euch jetzt bestimmt? Das ist zugegebenermassen etwas komplizierter als bei anderen Genrekonkurrenten, da euch eure Gefährten ausnahmsweise nicht einfach so über den Weg laufen. Stattdessen habt ihr die Möglichkeit, eure Feinde während eines Kampfes zu überreden, die Seite zu wechseln und sich eurer Gruppe anzuschliessen. So ganz ohne Gegenleistung willigen diese jedoch meist nicht ein, weshalb ihr ihnen jeweils erst einen Teil eurer Lebensenergie, ein bisschen Geld oder einen speziellen Gegenstand geben müsst. Habt ihr dann nach etlichen Kämpfen endlich genügend Dämonen rekrutiert, lohnt es sich, langsam aber sicher von der so genannten Dämonenfusion Gebrauch zu machen. Dank dieser könnt ihr verschiedenste Dämonen miteinander verschmelzen lassen, wodurch meist ein noch viel mächtigerer Dämon entsteht. Vor allem einzelne Schwächen lassen sich so beispielsweise hervorragend ausgleichen. Genügend Stoff zum Experimentieren dürfte es bei rund einhundert verschiedenen Dämonen auf alle Fälle geben.

Shin Megami Tensei Lucifer´s Call
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Tim Richter

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Tim Richter am 15 Jul 2005 @ 16:27
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